Bad, 1979
Ein-Kanal-Video, Farbe, Ton, 2:10 Minuten
Mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin und BERG Contemporary
In Bad untersucht Steina die digitale Bildbearbeitung als Mittel zur Neustrukturierung des Sehens und der räumlichen Wahrnehmung. Das 1979 entstandene Werk ist Teil ihrer Experimente mit dem Buffer Oriented Digital Device der Vasulkas, ein System zur Steuerung digitaler Bildbearbeitungsfunktionen wie horizontaler und vertikaler Bewegung, Streckung und Komprimierung.
Steina nutzt ihr eigenes Gesicht als Bildmaterial. Sie zerlegt das Bild rhythmisch und setzt es neu zusammen. Einzelne Gesichtspartien gleiten über den Bildausschnitt, dehnen sich aus, ziehen sich wieder zusammen und finden durch programmierte Abläufe wieder zueinander. Das Bild befindet sich in ständiger Veränderung, die durch die Parameter und Grenzen des digitalen Systems bestimmt wird.
