Dauer

30.8.26, 16:00 - 17:00

Sprache

Deutsch

Eintritt

Kostenlos, Zur Anmeldung bitte eine Freikarte buchen

Info

Spinnennetze wirken wie Architektur – und sie sind es auch. Der Künstler Tomás Saraceno erforscht diese filigranen Strukturen, setzt sie in neue Kontexte, erweitert ihre Bedeutung und macht sie für ein Publikum erfahrbar. Doch nicht nur das Netz selbst ist ein architektonisches Gebilde: Auch die Spinnenseide besteht aus einer hochkomplexen Architektur aus Proteinfilamenten, die dem Material seine außergewöhnlichen Eigenschaften verleiht.

Auf diesem Spaziergang spricht der Ingenieur und Physiker Prof. Dr. Peter Fratzl über die Spinne als Ingenieurin. Im Mittelpunkt stehen die für das menschliche Auge unsichtbare Struktur der Seide und den komplexen Spinnvorgang, sowie über die vielen Hightech-Werkzeuge, die Spinnen auf ihrer Außenhaut tragen.

Der Spaziergang ist Teil des Programms Bildung und Teilhabe zur Ausstellung Tomás Saraceno. Verwobene Welten. In interdisziplinären Gesprächen mit Expert*innen aus den Naturwissenschaften werden wissenschaftliche und künstlerische Perspektiven miteinander verknüpft. Die Begegnungen finden in Form angeleiteter Spaziergänge statt, die aus dem Museum in den Stadtraum – beziehungsweise in den Englischen Garten – führen. Vor Ort wird erfahrbar, was Klimaveränderungen, Resilienz gegenüber Wetterextremen und Verantwortung für die Natur konkret bedeuten. Gemeinsam wird diskutiert, welche Schlussfolgerungen sich daraus sowohl für Kulturinstitutionen als auch für zivilgesellschaftliche Akteur*innen ergeben.

Freikarten in Kürze verfügbar.

Ein Kooperationsprojekt von Haus der Kunst und Max-Planck-Gesellschaft.

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