Dauer
17.7.26, 17:00 - 19:00
Ort
Terrassensaal
Sprache
Deutsch, Englisch, Spanisch, Español
Eintritt
Frei
Info
Am Freitag, den 17. Juli, findet im Haus der Kunst im Terassensaal ein Round Table statt. Vertreter*innen des Red Atacama – dem Netzwerk der indigenen Atacama-Gemeinschaften aus den Salinas Grandes in Argentinien – sprechen gemeinsam mit dem Künstler Tomás Saraceno über ihre langjährige Zusammenarbeit, den Kampf um das Wasser ihres angestammten Territoriums, das Entstehen der Skulptur The Sanctuary of Water und den wachsenden Druck durch internationale Bergbaukonzerne und Lithiumabbau.
Teilnehmende
Miguel Casimiro ist Rechtsanwalt, Berater und Mitglied der Gemeinschaft Lickanantay Corralitos. Er hielt Vorträge an der Université de la Sorbonne und der Universidad de Tarapacá und war von 2013 bis 2014 Vizepräsident der Kommission für die Rechte Indigener Völker der Anwaltskammer von Buenos Aires.
Iván Arjona Acoria ist Mitglied der Atacama-Nation, Pädagoge, Autor und Forscher an der Universidad Nacional de Salta. Seine Arbeit konzentriert sich auf andine Sprachen, Kosmologie und geistliches Wissen.
Luisa Casimiro ist Sozialarbeiterin, Indigene Pädagogin und Verfechterin der Gemeinschaftsinteressen aus der Lickanantay-Corralitos-Gemeinschaft sowie Mitglied von Red Atacama.
Gastón Chillier ist ein argentinischer Aktivist für Menschenrechte und Umweltgerechtigkeit. Derzeit ist er stellvertretender Direktor und Gründungsmitglied des Internationalen Netzwerks für Bürgerrechte und Menschenrechtsorganisationen (INCLO) sowie Mitglied der Argentinischen Vereinigung der Umweltjuristen.
Andrei Fernandez ist Künstlerin und Kuratorin und arbeitet mit Indigenen Frauengemeinschaften an langfristigen Projekten, die zeitgenössische Kunst, textile Erkenntnistheorien, Sozialwirtschaft und territoriales Gedächtnis miteinander verbinden. Sie ist Mitbegründerin von Silät, einer Organisation von Wichí-Weberinnen im Norden von Salta, und Koordinatorin von Unión Textiles Semillas, einem lebendigen Netzwerk aus Weberinnen, Künstler*innen und Aktivist*innen aus dem Nordwesten Argentiniens.
Moderiert von Tomás Saraceno, Sarah Johanna Theurer (Kuratorin der Ausstellung „Verwobene Welten“) und Andrea Lissoni (künstlerischer Leiter des Haus der Kunst München)
Mit großzügiger Unterstützung von Salta art und dem Goethe-Institut.