Dauer

18.10.26, 15:00 - 16:00

Sprache

Deutsch

Eintritt

Frei

Info

Wolken erscheinen flüchtig und unberechenbar - ständig verändern sie ihre Form und lassen Muster und Bilder entstehen. Tomás Saraceno nimmt diese dynamischen Gebilden und ihre Bewegungen und Erscheinungsformen zum Ausgangspunkt künstlerischer Forschung.

Auf diesem Spaziergang spricht die Physikerin Dr. Franziska Glassmeier über Wolken als wichtigem Bestandteil des Klimasystems. Ganz in der Tradition der Naturforschenden richtet sich der Blick auf ihre Entstehung, Formen und Klassifikation, und es stellen sich Fragen wie: Warum erinnern Wolken manchmal an Blumenkohl und dann wieder an Zuckerwatte?

Anschließend wechselt die Perspektive gedanklich vom Boden in die Höhe: Aus der Vogelperspektive fügen sich viele einzelne Wolken zu faszinierenden Mustern zusammen. Die Einordnung und Entstehung dieser Gebilde gehört zu den wichtigsten Fragen der Klimaforschung.

Der Spaziergang ist Teil des Programms Bildung und Teilhabe zur Ausstellung Tomás Saraceno. Verwobene Welten. In interdisziplinären Gesprächen mit Expert*innen aus den Naturwissenschaften werden wissenschaftliche und künstlerische Perspektiven miteinander verknüpft. Die Begegnungen finden in Form angeleiteter Spaziergänge statt, die aus dem Museum in den Stadtraum – beziehungsweise in den Englischen Garten – führen.

Vor Ort wird erfahrbar, was Klimaveränderungen, Resilienz gegenüber Wetterextremen und Verantwortung für die Natur konkret bedeuten. Gemeinsam wird diskutiert, welche Schlussfolgerungen sich daraus sowohl für Kulturinstitutionen als auch für zivilgesellschaftliche Akteur*innen ergeben.

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl, bitte buchen Sie vorab eine Freikarte online. Tickets in Kürze erhältlich.

Dr. Franziska Glassmeier leitet eine Lise-Meitner-Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg und ist Associate Professor an der Technischen Universität Delft. Sie hat in Göttingen Physik studiert und promovierte 2016 an der ETH Zürich. Im Anschluss war sie an der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) in den Vereinigten Staaten sowie an der Universität Wageningen tätig. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit Wolken als wichtigem Bestandteil des Klimasystems.

Ein Kooperationsprojekt von Haus der Kunst und Max-Planck-Gesellschaft.

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