Arvo Pärt — Adam's Lament

Konzert 13.10.12

Deutsche Erstaufführung von Werken des estnischen Komponisten Arvo Pärt im Rahmen der Ausstellung "ECM - Eine kulturelle Archäologie"
 
In Anwesenheit des Komponisten wurden neue Werke für Chor und Orchester von Arvo vom Lettischen Rundfunkchor, dem Ensemble Vox Clamantis und der Sinfonietta Riga unter der Leitung von Tõnu Kaljuste erstmalig in Deutschland aufgeführt. Kernstück des Programms ist der berührende Trauergesang "Adam's Lament". Das Auftragswerk der Kulturhauptstädte Istanbul 2010 und Tallinn 2011 basiert auf Texten des Heiligen Siluan von Athos (1866-1938). 
Über die Bedeutung der Figur des Adam für den Heiligen Siluan wie für ihn selbst hat sich Pärt ausführlich geäußert: "Der Name Adam ist ein Sammelbegriff, der sowohl die gesamte Menschheit als auch jedes Individuum meint, unabhängig von Zeit, Epoche, sozialer Schicht und Konfession. Man könnte sagen, wir alle, die wir sein Erbe in uns tragen, sind dieser Adam, der schon seit Jahrtausenden auf der Erde leidet und klagt. Unser Urvater Adam selbst hat die menschliche Tragödie vorausgesehen und als seine persönliche Schuld erlebt. Er hat alle Kataklysmen der Menschheit durchlitten bis zur tiefsten Verzweiflung." Ferner kommen das Wallfahrtslied "Salve Regina", "Trisagion", "Alleluia-Tropus" und "Da Pacem Domine" zur Aufführung.
 
Ein Konzert im Rahmen der Ausstellung "ECM - Eine kulturelle Archäologie" (Haus der Kunst, 23.11.2012 - 10.2.2012), veranstaltet von ECM Records und Haus der Kunst. 
Ort: Herkulessaal der Münchner Residenz
 
Zeitgleich erschien bei ECM New Series die Weltersteinspielung von "Adam's Lament" auf CD.
Weitere Informationen

Arvor Pärt, Foto Kaupo Kikkas, © Kaupo Kikkas

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