Dauer

16.4.26, 19:00 - 20:00

Ort

Terrassensaal

Sprache

Englisch

Eintritt

5 € / 13 € in Kombination mit der Ausstellung

Info

Anlässlich der Überblicksausstellung „Soy Energía“ von Sandra Vásquez de la Horra im Haus der Kunst München trifft die Künstlerin auf ihre langjährige Weggefährtin Cecilia Vicuña.  Es ist das Zusammentreffen zweier prägender internationaler Stimmen mit chilenischen Wurzeln in der Gegenwartskunst. Das Gespräch bringt zwei Künstlerinnen zusammen, die eine langjährige Freundschaft verbindet und deren Werke eindringlich Themen wie Exil, Erinnerung, Spiritualität, indigene Kosmologien, Körper und Widerstand verhandeln.

Was Vicuña und Vásquez de la Horra verbindet, ist eine Praxis, die Poesie, Ritual und politische Dringlichkeit miteinander verwebt - geprägt von den Erfahrungen der Diktatur, Migration und dem Einsatz für Menschen- und Frauenrechte. Das öffentliche Gespräch, das von Jana Baumann, Kuratorin der Münchner Ausstellung moderiert wird, markiert einen historischen Moment, ein seltenes Aufeinandertreffen zweier künstlerischer Positionen, die über Jahrzehnte hinweg starke Resonanz entfaltet haben.

Sandra Vásquez de la Horra. Foto: Ryan Molnar.

Sandra Vásquez de la Horra wurde 1967 in Viña del Mar, Chile, geboren. Seit 2010 lebt und arbeitet Sandra Vásquez de la Horra in Berlin und erweitert ihr Werk um großformatige Zeichnungen, Leporellos und raumgreifende Installationen, die Mensch und Natur verbinden. In den letzten Jahren wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Hans-Theo-Richter-Preis (2021) und dem Käthe-Kollwitz-Preis (2023). Im Jahr 2022 nahm sie an der Biennale von Venedig teil, 2024 zeigte das Denver Art Museum eine Überblicksausstellung. Im Folgejahr 2025 widmet ihr das Haus der Kunst München mit „Sandra Vásquez de la Horra. Soy Energía“ die erste umfassende Werkschau in Europa.

Eine Person steht vor einer Leinwand in einem Atelier

Cecilia Vicuña (geb. 1948 in Santiago de Chile) lebt und arbeitet in New York und Santiago de Chile. Sie verbindet in ihrer künstlerischen Praxis Poesie, Performance, Konzeptkunst und Textiltechniken als Antwort auf drängende aktuelle Themen wie Umweltzerstörung, Menschenrechte und kulturelle Homogenisierung. Vicuña hat mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter die Goldmedaille „Icon Artist“ der Art Basel Awards (2025); den Roswitha Haftmann-Preis, Zürich (2025); sowie den Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk bei der Venice Biennale, Venedig, Italien (2022).

Portrait Jana Baumann

Jana Baumann ist Kuratorin, Herausgeberin und Autorin. Sie organisiert Ausstellungen, die sich einer transdisziplinären künstlerischen Praxis widmen, und leistet damit einen Forschungsbeitrag zu einer physisch erfahrbaren und genderkritischen Kunstgeschichtsschreibung. Seit 2017 ist sie Senior Curator am Haus der Kunst München und hat dort große Retrospektiven wie Sandra Vásquez de la Horra. Soy Energía (2025), Rebecca Horn (2024), Heidi Bucher. Metamorphosen (2021), Franz Erhard Walther. Shifting Perspectives (2020) und Miriam Cahn. Ich als Mensch (2019) kuratiert. Baumann ist außerdem verantwortlich für eine Reihe an Neuproduktionen von aufstrebenden internationalen Künstler*innen, die sich mit aktuellen transnationalen und ökologischen Herausforderungen auseinandersetzen.

Tickets in Kürze erhältlich.

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