Tune. Sound and beyond live at Haus der Kunst

Tune Okkyung Lee

Tune. Sound and beyond live at Haus der Kunst

Hier finden Sie eine Übersicht der aktuellen und kommenden „Tune“-Veranstaltungen.

Mit Caterina Barbieri, William Basinski, Galya Bisengalieva, Christelle Oyiri (Crystallmess), Beatrice Dillon, JJJJJerome Ellis, Emiranda, Okkyung Lee, Lolina, Kali Malone, Mechatok, Ihor Okuniev, Stephen O’Malley, Lucy Railton, Toxe und Wolfgang Voigt.

Für „Tune“, die Serie kurzer Sound Residencies im Haus der Kunst, sind die Künstler*innen eingeladen, Live-Performances, Filmvorführungen und Installationen zu präsentieren. Bereits 2021 galt unsere besondere Aufmerksamkeit Künstler*innen, die mit Klang verwobene Geschichten erzählen und aus der linearen Zeit heraustreten. 2022 wird die Reihe fortgesetzt, im Dialog mit den aktuellen Ausstellungen wird es um Textur und Gestalt des Klangs gehen sowie um verschiedene Arten der Performance.

„Tune“ ist zwischen den Bereichen Sound, Musik und visueller Kunst angesiedelt. Die eingeladenen Künstler*innen bewegen sich zwischen verschiedenen Genres, Zeitaltern und Einflüssen. Ihre Praktiken sind fokussiert, sei es bei mikrotonalen Kompositionen oder beim Erkunden der vielfältigen Ansätze, ein Instrument zu spielen.

Die Werke untersuchen die feineren Details: Wie sich Klang mit Zeit verbindet, wie Strukturen entstehen und sich auflösen. Das Programm präsentiert Klangcollagen und erzählerische Werke, Wände aus urwüchsigem Klang, kunstvoll komponierte Songs und Improvisation.

Während die „Tune“-Residencies das ganze Jahr über einmal monatlich Live-Momente generieren, werden auch Auftragsarbeiten für einen weit längeren Zeitraum permanent installiert. Ein*e Künstler*in wird dabei eingeladen, eine neue Klangarbeit zu entwickeln, die für neun Monate im Terrassensaal als Installation erlebt werden kann. Zudem erhält diese*r Künstler*in den Auftrag, einen Klang für das Haus der Kunst zu produzieren, der digitale Inhalt online begleitet und bei Live-Veranstaltungen, Konferenzen und Vorträgen läuft. Nach Lamin Fofana ist derzeit Ihor Okuniev die Stimme des Museums. Dieser Klang verbindet die Online-Präsenz des Hauses mit dessen physischen Räumlichkeiten.