Leichte Sprache. Symposium zu Kunst und Teilhabe

Symposium, von 30.6.22 bis 1.7.22


Informationen

Sprache
Symposium auf Deutsch
Laufzeit
Anmeldung
Anmeldung erforderlich
Eintritt
Freier Eintritt


Übersicht aller Veranstaltungen

Die Teilnahme am Symposium ist nur für bereits angemeldete Personen möglich.

Durch Leichte Sprache können Zugänge zu Kunst und Kultur geschaffen werden, um möglichst vielen Menschen Teilhabe zu ermöglichen. Worin aber unterscheiden sich Leichte Sprache, Einfache Sprache und Standardsprache? Wie kommen diese im Kunstkontext bereits zum Einsatz?

Bei dem Symposium wird diskutiert, wie auch Museen und Ausstellungshäuser Informationen vermehrt in Leichter Sprache einsetzen und damit einen Beitrag zur Barrierefreiheit und Inklusion zu leisten.

In verschiedenen Vorträgen von Fachwissenschaftler*innen, Projektvorstellungen aus der Praxis und Diskussionen wird Leichte Sprache in den Mittelpunkt gestellt.

     

Programm
im Haus der Kunst, Prinzregentenstr. 1, 80538 München

 

Donnerstag, 30.6.2022, 18.00 – 20.30 Uhr

Moderation:
Sabine Brantl, Haus der Kunst
Luisa Wöllisch, freie Schauspielerin  

Grußwort
Dr. Andrea Lissoni, Künstlerischer Geschäftsführer Haus der Kunst  

Vortrag
Was ist Leichte Sprache?
Verena Reinhard, Einfach verstehen. Medienwerkstatt für Leichte Sprache  

Vortrag
Die Lust am Sprechen – Integrale Sprache und Kunstvermittlung
Klaus Mecherlein, Leiter des EUWARD Archiv und des Atelier Augustinum  

Künstlerische Intervention
Zur Wahrhaftigkeit fließen
Laura Schwörer, Künstlerin und Bildungsfachkraft für Inklusion    


Freitag, 1.7.2022, 10.00 – 18.00 Uhr

Moderation:
Sabine Brantl, Haus der Kunst
Christopher Förch, Kulturreferat der Landeshauptstadt München  

10.00 Uhr
Anmeldung  

10.15 Uhr
Begrüßung
Maximilian Dorner, Kulturreferat der Landeshauptstadt München  

10.30 Uhr
Vortrag
LEICHTE SPRACHE im Dilemma zwischen emanzipatorischer Inklusions- & Teilhabeorientierung vs. anti-ästhetischer Simplifizierung & Ableismus
Prof. Dr. Saskia Schuppener, Universität Leipzig, Erziehungswissenschaftliche Fakultät  

11.15 Uhr
Vortrag
Leichte Sprache und ihre Umsetzung aus designtheoretischer und museumspädagogischer Sicht
Dorothee Mammel, Galerie Bezirk Oberbayern
Sabina Sieghart, Designerin und Designforscherin  

12 – 14 Uhr
Mittagspause
(Individuell zu gestalten; Kurzführungen in der Galerie Bezirk Oberbayern und im Haus der Kunst)  

14.00 Uhr
Projekte aus der Praxis  

Ein Wochenende Leichte Sprache. Ein Atelier Ortswechsel-Projekt
Petra Waidosch und Kilian Ihler  

Leichte Sprache und Design in der Galerie Bezirk Oberbayern: ein Praxisbeispiel interdisziplinärer Zusammenarbeit
Dorothee Mammel und Sabina Sieghart  

Augen die sichtbar werden
Jutta Pöstges, Anne Leichtfuß und Luisa Koall  

15.30 – 16 Uhr
Pause    

16.00 Uhr
Diskussion Leichte Sprache. Wie gehts weiter?  

Mit
Sabine Brantl, Haus der Kunst
Ruth Lobenhofer, Dipl. Soz. Päd, Kunsthistorikerin M.A.
Anne Marr, Leitung Kunstvermittlung, Museum Villa Stuck
Laura Schwörer, Künstlerin und Bildungsfachkraft für Inklusion
Moderation: Maximilian Dorner und Stephanie Lyakine-Schönweitz, Kulturreferat der Landeshauptstadt München  

17.30 Uhr
Ausblick und Verabschiedung 

     

Informationen   

Veranstaltungsort
Haus der Kunst, Prinzregentenstr. 1, 80538 München. Die Vorträge finden im Auditorium statt.

Anmeldung
Anmeldungen über das Kulturreferat der Stadt München: https://veranstaltungen.muenchen.de/kult/veranstaltungen/leichte-sprache-symposium-zu-kunst-und-teilhabe/

Anmeldeschluss ist der 20. Juni 2022.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit der Erstellung und Veröffentlichung von Fotografien der Veranstaltungen einverstanden.

Kosten
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Am Donnerstag, 30. Juni und Freitag, 1. Juli erhalten Sie nach Veranstaltungsende kostenfreien Zugang zu den Ausstellungen von Christine Sun Kim und Tony Cokes im Haus der Kunst, geöffnet bis 22 Uhr (Donnerstag) und 20 Uhr (Freitag).        

Eine Veranstaltung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München in Kooperation mit dem Haus der Kunst mit Unterstützung des Bezirk Oberbayern