Christine Sun Kim. Every Life Signs - Zweisprachige Führung in Deutscher Gebärdensprache und Deutscher Lautsprache

Inklusionsführung,


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Sprache
Inklusionsführung auf Deutsch und Deutscher Gebärdensprache
Laufzeit
Anmeldung
Anmeldung erforderlich
Eintritt
3 € zzgl. Eintrittsticket


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Diese zweisprachige Führung richtet sich sowohl an Taube* Besucher*innen, deren Muttersprache die Deutsche Gebärdensprache ist, als auch an hörende Besucher*innen. Die Führung wurde in enger Zusammenarbeit mit der Kunstvermittlerin Birgit Fehn (Museum Signers), die selbst Taub ist, entwickelt. Eine Dolmetscherin unterstützt den direkten Austausch zwischen den Tauben und den hörenden Vortragenden und Teilnehmer*innen.

Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen untersucht die Künstlerin Christine Sun Kim, wie Klang und Sprache den Zugang und die Teilhabe an Gesellschaften prägen. In ihren Kompositionen verbindet sie dafür Darstellungen der Amerikanischen Gebärdensprache mit englischer Schriftsprache, musikalischer Notation und Poesie.

Für die Mittelhalle des Haus der Kunst hat Kim ein raumgreifendes, multimediales Werk erzeugt. In diesem visualisiert die Künstlerin Grundeigenschaften der Grammatik der Amerikanischen Gebärdensprache. Gleichzeitig thematisiert sie alltägliche Erfahrungen von Zeitlichkeit und Verzögerung, die die Interaktion mit einer Gesellschaft, die verbale und auditive Kommunikation bevorzugt, für Gehörlose Menschen mit sich bringt.

Bitte melden Sie sich im Voraus an unter fuehrungen@hausderkunst.de

*Sowohl die Bezeichnungen „gehörlos“ als auch „taub” werden im deutschen Sprachraum verwendet. Im Rahmen von „Every Life Signs“ verwendet das Haus der Kunst nach Empfehlungen des Deutschen Gehörlosen-Bundes e.V. die Bezeichnung „Taub“ anstatt „Gehörlos“. In Anlehnung an den im englischen Sprachraum verwendeten Begriff „Deaf“ wird der Begriff "Taub" auch in der Gehörlosen-Community in Deutschland immer beliebter, da dieser sprachlich keinen Mangel impliziert (anders als das Suffix: „-los”). Die Großschreibung verweist entsprechend dem Selbstverständnis der Künstlerin auf Taubheit („Deafness“) als kulturelle Identität.


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