Specters of Communism


Das Raqs Media Collective aus Neu-Delhi wurde 1992 gegründet und gilt als eines der dynamischsten Ensembles, die gleichzeitig international und im kulturellen Kontext Indiens tätig sind. Seine Mitglieder Monica Narula, Jeebesh Bagchi und Shuddhabrata Sengupta siedeln ihre Arbeit im Bereich der Ideengeschichte, mythologischen Tradition, politischen Philosophie, spekulativen Forschung und von Narrativen an, die als "Akustik des Augenblicks" vom Gefühl ihrer unmittelbaren Umgebung inspiriert sind. Das Wort “raqs” im Namen der Gruppe hat zwei Bedeutungen: auf Persisch, Arabisch und Urdu bedeutet raqs einen kreiselnden Zustand der Meditation (oder einfach "Drehtänze der Sufi"? Wunnicke); gleichzeitig ist es ein Akronym für “rarely asked questions” ("selten gestellte Fragen"). Während sich das Kollektiv früher auf Dokumentarfilme konzentrierte, erweiterte es später sein Spektrum und übernahm mehrere, miteinander verbundene Rollen: Die Mitglieder sind Künstler/innen, Kurator/inn/en, Lehrer/innen, Autor/inn/en und Verleger/innen und Theaterdirektor/inn/en in einem. 2000 rief das Raqs Media Collective zusammen mit anderen das wegweisende Sarai-Programm am Centre for the Study of Developing Societies in Delhi und die Sarai-Reader-Serie ins Leben.

Specters of Communism: Ein Festival über das revolutionäre Jahrhundert konzipiert und organisiert von Haus der Kunst in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt im Rahmen des HKW-Langzeitprojektes „100 Jahre Gegenwart“, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Das Projekt in München findet in Zusammenarbeit mit den Münchner Kammerspielen statt.

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