Klang und Stille – Sammlung Goetz im Haus der Kunst
Ausstellung 13.04 – 09.09.12
Die akustische Wahrnehmung von bewegten Bildern im Raum ist eine der großen Möglichkeiten der Videokunst, die dadurch unserer Alltagswahrnehmung besonders nahe kommt. Andererseits können Bilder und Töne auch anders interpretiert und neu gelesen werden, speziell durch den starken Einfluss von Klängen auf unseren Gemütszustand. Dieses, im Rahmen von Ausstellungen selten behandelte Thema, steht im Mittelpunkt der dritten Präsentation der Kooperation zwischen Sammlung Goetz und Haus der Kunst.
Die Künstler der Ausstellung gehen mit den Möglichkeiten der Videokunst auf unterschiedlichste Weise um: So verbindet Christian Marclay in "Telephones" (1995) Filmszenen von Schauspielern in berühmten Rollen so, als würden sie miteinander telefonieren; das unterschiedliche Klingeln, das Geräusch von Wählscheibe und Gabel, die Gesprächsfetzen erklingen in seiner ebenso systematischen wie humorvollen Montage wie Musik. In der Videoarbeit „The Wind that shakes the Barley“ (2008) von Christoph Brech vermeint man etwas zu hören, obgleich tatsächlich nur von Gräsern umwogte Grabsteine zu sehen sind: Die Stille als Ausbleiben von Reizen löst beim Betrachter eine Hörerinnerung aus.
In Wolfgang Tillmans minimalistischem Video "Lights (Body)" (2000-02) wird die Stimmung einer Clubnacht in den 1980er- oder 1990er-Jahren durch die Diskobeleuchtung und das Lied "Don't be Light" von Air evoziert. Die Doppeldeutigkeit des Wortes kann als "Licht" oder aber als "leicht" verstanden werden - als die Befreiung des Körpers von der Schwerkraft beim Tanzen oder als Hinweis auf die Flüchtigkeit des Lebens.
"Klang und Stille" zeigt zudem Arbeiten von Francis Alÿs, Hans Op de Beeck, David Claerbout, Tacita Dean, Rodney Graham, Gary Hill, Teresa Hubbard & Alexander Birchler, Tim Lee, Nira Pereg, Anri Sala und Guido van der Werve.
Öffnungszeiten Sammlung Goetz im Haus der Kunst
Freitag — Sonntag 10-20 Uhr
Kunstauskunft
Mitarbeiter beantworten Ihre Fragen zur Ausstellung
Fr 17-20 Uhr / Sa 15-17 Uhr / So 17-20 Uhr
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Why I Never Became a Dancer
Ausstellung 30.09.11 – 01.04.12
"Why I Never Became a Dancer" ist die zweite Ausstellung der Kooperation zwischen Sammlung Goetz und Haus der Kunst und präsentiert 15 Videoarbeiten internationaler Künstler, die sich im weitesten Sinne mit dem Thema Jugendkultur auseinandersetzen. Mit Doug Aitken, Rineke Dijkstra, Tracey Emin, Rosemarie Trockel u.a. MEHR

Aschemünder
Ausstellung 09.04 – 04.09.11
Seit Frühjahr 2011 zeigt das Haus der Kunst in den Räumen seines ehemaligen Luftschutzkellers Film- und Medienkunst aus der umfangreichen Sammlung von Ingvild Goetz. Die erste Gruppenausstellung trägt den Titel „Aschemünder“ und zeigt Werke von David Claerbout, Willie Doherty, Harun Farocki, Omer Fast, Mona Hatoum, Anri Sala u.a. MEHR
Russische Avantgarde
Ausstellung 10.05.96 – 04.08.97
Zunächst erwarb George Costakis Kunstwerke von verarmten Sammlern; ab 1946 konzentrierte sich seine Sammelleidenschaft auf die russische Avantgarde, die in den Jahren der Revolution um 1917 in Blüte gestanden und auch die Kunstentwicklung in Westeuropa nachhaltig beeinflusst hatte. MEHR
Das zweite Gesicht
Ausstellung 14.02 – 27.04.97
Als Sammlung afrikanischer Skulptur dokumentiert die in Genf beheimatete Sammlung Barbier-Mueller den Schwarzen Kontinent in seinem schöpferischen Reichtum so lückenlos wie kaum eine andere. MEHR
Sammlung Rau
Ausstellung 05.10.01 – 13.01.02
Fünf Jahrhunderte Malerei ̶ Meisterwerke von Fra Angelico bis Bonnard MEHR
Krieg und Frieden
Ausstellung 09.11.01 – 10.02.02
Das Zarenschloss Pawlowsk mit seinem weitläufigen Parkensemble, etwa 30 km südlich von St. Petersburg gelegen, kann als Schöpfung einer deutschen Prinzessin gelten. Sein internationaler Ruf ist untrennbar verbunden mit dem Namen der russischen Großfürstin, Zarin und Zarenwitwe Maria Fjodorowna, einer geborenen Prinzessin Sophie Dorothée von Württemberg, die der Errichtung und Ausgestaltung von Schloss und Parkanlage mehr als vierzig Jahre ihres Lebens widmete. MEHR





