Michel François ̶ La plante en nous ̶ Die Pflanze in uns

Ausstellung 15.12.00 – 04.03.01

 

Der 1956 geborene belgische Künstler Michel François spielt mit dem von Carlos Castaneda entlehnten Ausstellungstitel "La plante en nous – Die Pflanze in uns" auf dessen Erfahrungen mit bewusstseinserweiternden Halluzinogenen an. Auf sein eigenes Werk übertragen, reflektiert der Objektkünstler die Grundfrage nach dem Verhältnis von äußerer Wirklichkeit und Ich, indem er die Körperhaut als Schnittstelle zwischen dem Außen und dem Innen zum Motiv seiner hier gezeigten Arbeiten macht.

Die Aufmerksamkeit für das Kleine und Unscheinbare geht in François’ Werk einher mit dem unorthodoxen Einsatz aller möglichen Materialien und Medien: Der Kern und die Schale; der Vorhang aus Pillenkapseln; die mit flüssigem Glas gefüllten Glühbirnen; ein um die gipserne Taille gelegter Gürtel; ein die Haut verletzender Kaktus und der sie wieder beruhigende Spitzwegerich; ein die Haut reinigender und vom Wasserstrahl seinerseits gereinigter Schwamm; die auf der Wasserhaut schwimmenden Styroporkugeln; die Kleider als zweite Haut oder die mit Gipsklumpen prall gefüllten Hosentaschen. Dies sind nur einige Beispiele von Werken, mit denen Michel François die Funktion der Haut - als bildhauerische Kategorie im Sinne eines Umschließens und Ausschließens von Raum - zum Thema seiner Kunst macht.

Die Wechselbeziehung von Außen und Innen geht für Michel François einher mit körperlichem Greifen und geistigen Begreifen. Auch eine Ausstellung wie diese versteht er als einen lebendigen Organismus, in dem die Wände des Ausstellungsraums die Haut symbolisieren, worin die Körperteile, die einzelnen Arbeiten also, eingeschlossen sind. So wie ein jeder Mensch von seiner Haut nicht nur begrenzt wird, sondern durch sie auch mit dem Außen kommuniziert, soll sich auch die Ausstellung zur Außenwelt hin öffnen und mit dem kunstfernen Alltag in Beziehung treten, wie dies bei jedem Organismus der Fall ist.

 

Stretch your view


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Kurt Schwitters

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Aller Anfang ist MERZ ̶ Von Kurt Schwitters bis heute MEHR


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Als erste große Museumsausstellung über Land Art liefert "Ends of the Earth" den bisher umfassendsten Überblick über die Kunstbewegung, die die Erde als Material benutzte und das Land als Medium. Sie zeigt rund 200 Arbeiten von über 100 Künstlern, die außerhalb der vertrauten Handlungsräume des Kunstsystems entstanden. MEHR


Christoph Schlingensief - 18 Bilder pro Sekunde

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Matt Mullican

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Im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit Matt Mullicans stehen der Sinn des Lebens und die Ordnung der Welt, die der Künstler in seinen raumgreifenden Installationen zu erfassen und sichtbar zu machen versucht. MEHR


Mike Kelley — Katholische Vorlieben.

Ausstellung 11.02 – 17.04.95

Mike Kelley hat mit seinen Installationen und Performances der amerikanischen Gegenwartskunst einen Stachel ins Fleisch getrieben. MEHR


Künstlergespräch: Cardiff & Miller und Carolyn Christov-Bakargiev

Künstlergespräch, Video

Janet Cardiff & George Bures Miller im Gespräch mit Carolyn Christov-Bakargiev, Leiterin der dOCUMENTA (13), Videoaufzeichnung vom 12.04.12. Gespräch anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "Cardiff & Miller — Werke aus der Sammlung Goetz" MEHR


Yayoi Kusama

Ausstellung 09.02 – 06.05.07

Die Arbeiten der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama sind Besessenheit pur. Ihr Markenzeichen: Netzstrukturen, Kugeln, Spiegel – und vor allem Punkte, die so genannten "Polka Dots", mit denen sie ihre Welt überzieht. Mit "Dots Obsession" hat sie eine neue Installation für die zentrale Mittelhalle im Haus der Kunst entwickelt. MEHR


Rupprecht Geiger

Ausstellung 25.01 – 08.05.08

Das Haus der Kunst ehrt den Münchner Künstler Rupprecht Geiger zu seinem 100. Geburtstag mit einer Installation in der zentralen Mittelhalle. Neben zwei großen Farbsegeln ist die berühmte "Rote Trombe" zu sehen: ein riesiges, zeltartiges Objekt, in dem die Besucher für ein paar Minuten "Rot tanken" können. MEHR


Cardiff & Miller — Werke aus der Sammlung Goetz

Ausstellung 13.04 – 08.07.12

Die Ausstellung zeigt acht Arbeiten des kanadischen Künstler-Duos Janet Cardiff und George Bures Miller, die durch die Kombination von Bild, Ton und nachgebildeten Räumen möglichst viele Sinne des Betrachters ansprechen, um das Geschehen so real wie möglich erscheinen zu lassen. 2012 nahmen Cardiff/Miller an der dOCUMENTA (13) in Kassel teil. MEHR


Shift II: Links of a Broken Chain

Ausstellung 29.05 – 20.06.99

Eine Installation von Christoph Brech MEHR


Paul McCarthy - Lala land parodie paradies

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Shift I: Der Traum vom Ich

Ausstellung 30.04 – 24.05.99

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Gustav Metzger

Ausstellung 21.05.10 – 31.03.11

„Strampelde Bäumf / Mirrortrees“ zeigt Bäume, die mit ihren Wurzeln aus der Erde gerissen und kopfüber in Beton gegossen wurden – es sind gestürzte, strampelnde Bäume, in denen sich Gustav Metzgers Geschichte widerspiegelt. MEHR


Hughie O’Donoghue

Ausstellung 10.01 – 11.02.97

Wie Francis Bacon, konzentriert sich auch Hughie O’Donoghue auf den menschlichen Körper, seine Fleischlichkeit, Verwundbarkeit und sinnliche Kraft. MEHR


Das zweite Gesicht

Ausstellung 14.02 – 27.04.97

Als Sammlung afrikanischer Skulptur dokumentiert die in Genf beheimatete Sammlung Barbier-Mueller den Schwarzen Kontinent in seinem schöpferischen Reichtum so lückenlos wie kaum eine andere. MEHR


Garin Nugroho

Ausstellung 19.09.08 – 11.01.09

Für seinen Film "Opera Jawa" (2006) interpretierte der indonesische Regisseur Garin Nugroho eine Geschichte aus dem indischen Nationalepos "Ramayana" neu. Nugroho verbindet traditionelle Formen der Gamelan-Musik, des Stabpuppentheaters, des jawanesischen Tanzes und Gesangs mit zeitgenössischer Choreografie; die Projektion ist eingebettet in eine theatrale Installation in der Mittelhalle im Haus der Kunst. MEHR


Widerstand — Denkbilder für die Zukunft

Ausstellung 11.12.93 – 20.02.94

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Theatergarten Bestiarium

Ausstellung 28.03 – 31.07.11

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