GDK Research

Bilddatenbank und Forschungsplattform zu den "Großen Deutschen Kunstausstellungen" und zur Kunst des Nationalsozialismus

Von 1937 bis 1944 fanden im "Haus der Deutschen Kunst", dem ersten Propagandabau der Nationalsozialisten, die "Großen Deutschen Kunstausstellungen" (GDK) statt. Sie galten als wichtigste Leistungsschauen der Kunst des Nationalsozialismus. Die Auswahl der Exponate oblag einer Jury, in der die Stimme von Adolf Hitler ausschlaggebend war. Auch wenn nur ein geringer Teil der Exponate offen nationalsozialistische Propaganda betrieb, vermittelten sie doch ein Wertesystem, in dem sich das Weltbild des NS-Regimes widerspiegelte.
Insgesamt standen in den acht Ausstellungen der Jahre 1937 bis 1944 12.550 Werke zum Verkauf, die vor allem von der nationalsozialistischen Elite, aber auch von Privatleuten angekauft wurden. 
Bisher waren nur ungefähr 10 Prozent der ausgestellten Werke durch Abbildung bekannt. GDK Research zeigt nun erstmals alle Ausstellungssäle sowie die meisten Exponate und ermöglicht die systematische Suche nach Kriterien wie Künstler, Titel, Thema oder Käufer. GDK Research verknüpft zentrale Quellenbestände – die Ausstellungsdokumentation, Digitalisate von Katalogen und weiteren Fotografien sowie archivalische Informationen und biografische Daten – und ist damit eine zentrale Plattform für die Erforschung der Kunst des Nationalsozialismus.

GDK Research ist ein Projekt des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in Kooperation mit dem Deutschen Historischen Museum und dem Haus der Kunst.

###OVERLAY_VIDEO###