Retrospektive der Filme Marguerite Duras'

Filmscreening 26.04 – 26.06.13

Die koreanische Künstlerin Haegue Yang, deren raumgreifende Installation im Rahmen der Ausstellungsserie "Der Öffentlichkeit" noch bis September im Haus der Kunst zu sehen ist, bezieht sich in vielen Werken explizit auf die Filmemacherin Marguerite Duras - Anlass für Haus der Kunst und Münchner Filmmuseum, eine umfassende Retrospektive zu Marguerite Duras, der Grande Dame des französischen Film noir, zu zeigen. 
Die Inspirationsquellen Haegue Yangs haben oft einen engen Bezug zur literarischen Verarbeitung von Migration und Diaspora.Yang stammt aus Seoul, Korea, und lebt seit 1994 in Deutschland. Sie kennt die Herausforderungen an einen Menschen, der in einem fremden Land lebt. So bieten ihr Autoren und Romanfiguren mit postkolonialer oder Einwandererbiografie die Möglichkeit zu Vergleich oder Identifikation und sind Anregung für ihr eigenes Werk, das ebenfalls von Migration und Verunsicherung handelt.
Marguerite Duras wurde 1914 im kolonialen Französisch-Indochina geboren. Mit 18 Jahren verlässt sie Saigon und geht nach Paris. Die koloniale Erfahrung ebenso wie das spätere Erleben von Migration verarbeitet Duras zunächst in ihrem literarischen Werk, nach 1969 auch in ihren Filmen. Diese zeigen oftmals Brüche zwischen dem Gezeigten und dem Gesagten, zwischen Raum und Zeit und spiegeln Erfahrungen wider, wie sie oft mit Migration verbunden sind: das Erleben von Ort- und Sprachlosigkeit der handelnden Personen.
Retrospektive in Zusammenarbeit mit dem Münchner Filmmuseum
Mit freundlicher Unterstützung des Institut français. 

→ Détruire dit-elle [Zerstören, sagt sie], Freitag, 26.04, 21 Uhr
  → Nathalie Granger, Samstag, 27.04, 21 Uhr
  → La Femme du Gange [Die Frau vom Ganges], Sonntag, 28.04, 21 Uhr
  → Baxter, Vera Baxter, Mittwoch, 01.05, 21 Uhr
  → India Song - Son nom de Venise dans Calcutta désert [Ihr Name aus Venedig im verlassenen Kalkutta], Donnerstag, 02.05, 19 Uhr
  → Le Camion [Der Lastwagen], Mittwoch, 08.05, 21 Uhr
  → Le navire night [Das Nachtschiff], Mittwoch, 29.05, 21 Uhr
  → Marguerite Duras: Kurzfilmprogramm, Mittwoch, 05.06, 21 Uhr
  → Agatha ou Les Lectures illimitées [Agatha oder Die maßlosen Lektüren], Mittwoch, 12.06, 21 Uhr
  →L'homme Atlantique [Atlantik Mann], Il Dialogo di Roma [Römischer Dialog], Mittwoch, 19.06, 21 Uhr
  → Les enfants [Die Kinder], Mittwoch, 26.06, 21 Uhr

Marguerite Duras, Foto © Jacques Haillot/Sygma/Corbis

Stretch your view


Stretch your view


Presseecho

Der Öffentlichkeit: SZ-Artikel zur Kunst im öffentlichen Raum

Der Artikel in der Süddeutschen Zeitung "Klipp-Klapp, Ritsch-Ratsch" von Evelyn Vogel beschäftigt sich mit der Diskussion über Kunst im öffentlichen Raum und rückt die Arbeit von Haegue Yang für die Mittelhalle im Haus der Kunst in den Fokus. MEHR

Bildergalerie


Künstlerische Auftragsarbeit

Der Öffentlichkeit — Von den Freunden Haus der Kunst

Künstlerische Auftragsarbeit für die Mittelhalle im Haus der Kunst MEHR


Filmscreening

Filmreihe zur Ausstellung "ECM – Eine kulturelle Archäologie"

Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat sich die Musik von ECM zu einer eindrucksvollen Ressource für zeitgenössische Filme etabliert. Manfred Eicher, Gründer von ECM, hat sich intensiv mit Film auseinandergesetzt und mit Regisseuren wie Jean-Luc Godard und Theo Angelopoulos zusammengearbeitet. MEHR


Ausstellung

DER ÖFFENTLICHKEIT: Anri Sala/The Present Moment

18.10.14 – 20.09.15

Die jährliche künstlerische Auftragsarbeit für die Mittelhalle im Haus der Kunst wurde 2014/15 von Anri Sala konzipiert: "The Present Moment". MEHR


Workshop

Anri Sala

Samstag, 10.01, 12 Uhr

Wandernde Töne — Klangpassagen: Soundworkshop für 6- bis 13-Jährige MEHR


Interview

Interview: Abraham Cruzvillegas und Haegue Yang

Interview zwischen Haegue Yang und Abraham Cruzvillegas, veröffentlicht im Bomb Magazin im Sommer 2013. MEHR


Ausstellung

Amar Kanwar

08.10 – 09.11.08

In dem 19-teiligen Filmessay befasst sich der indische Künstler auf direkte, elliptische und metaphorische Weise mit dem Kampf um eine demokratische Gesellschaftsordnung, mit politischem Exil, Erinnerung und Entfremdung. MEHR


Ausstellung

Apichatpong Weerasethakul

20.02 – 17.05.09

Die Geschichten des mehrfach ausgezeichneten thailändischen Filmemachers Apichatpong Weerasethakul beruhen auf Mythen und Erinnerungen. Sein Projekt "Primitive" ist ein mehrteiliges Projekt, das von Reinkarnation und Transformation handelt. MEHR


Video

Video zum Ausstellungsprogramm

Video mit kurzen Beiträgen zu den laufenden Ausstellungen MEHR