So Much I Want to Say: Von Annemiek bis Mutter Courage — Sammlung Goetz im Haus der Kunst

Ausstellung 19.04.13 – 12.01.14

Titelgebend für die fünfte Präsentation aus Werken der Sammlung Goetz ist eine frühe Videoarbeit von Mona Hatoum aus dem Jahr 1983. Sie gründet auf dem Material einer Performance: Während die Stimme von Mona Hatoum die Worte "So Much I Want to Say" wiederholt, zeigen die Bilder, wie das Gesicht einer Frau von Männerhänden verdeckt wird. Im Mittelpunkt des Werks von Mona Hatoum (geb. 1952 in Beirut) stehen Menschen, die aufgrund von Herkunft und Geschlecht gesellschaftlich marginalisiert und zum Schweigen gebracht werden. 
Werke von Künstlerinnen machen in der Mediensammlung von Ingvild Goetz etwa die Hälfte aus. Anhand dieser Arbeiten lassen sich die wichtigen Etappen des feministischen Diskurses und der feministischen Filmtheorie seit den 1970er-Jahren nachvollziehen. 
Mit Werken von Chantal Akerman, Andrea Bowers, Rineke Dijkstra, Cheryl Donegan, Mona Hatoum, Lucy McKenzie & Paulina Olowska, Tracey Moffatt, Ulrike Ottinger, Ryan Trecartin und Rosemarie Trockel.
Teaserbild (klein): Mona Hatoum, So Much I Want to Say, 1983

Öffnungszeiten Sammlung Goetz im Haus der Kunst 
Donnerstag 10 — 22 Uhr
Freitag — Sonntag 10 — 20 Uhr

www.sammlung-goetz.de

Andrea Bowers, Letter to an Army of Three, 2005, Courtesy Sammlung Goetz
Andrea Bowers, Letter to an Army of Three, 2005, Courtesy Sammlung Goetz
Tracey Moffatt, Lip, 1999, Courtesy Sammlung Goetz
Tracey Moffatt, Lip, 1999, Courtesy Sammlung Goetz
Tracey Moffatt, Nice Colored Girls, 1987, Courtesy Sammlung Goetz
Tracey Moffatt, Nice Colored Girls, 1987, Courtesy Sammlung Goetz
Ulrike Ottinger, Johanna d'Arc of Mongolia, 1989, Courtesy Sammlung Goetz
Ulrike Ottinger, Johanna d'Arc of Mongolia, 1989, Courtesy Sammlung Goetz
Rosemarie Trockel, Manus Spleen IV, 2002, Courtesy Sammlung Goetz
Rosemarie Trockel, Manus Spleen IV, 2002, Courtesy Sammlung Goetz

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Ausstellung

Cardiff & Miller — Werke aus der Sammlung Goetz

13.04 – 08.07.12

Die Ausstellung zeigt acht Arbeiten des kanadischen Künstler-Duos Janet Cardiff und George Bures Miller, die durch die Kombination von Bild, Ton und nachgebildeten Räumen möglichst viele Sinne des Betrachters ansprechen, um das Geschehen so real wie möglich erscheinen zu lassen. 2012 nahmen Cardiff/Miller an der dOCUMENTA (13) in Kassel teil. MEHR


Video

Video zur Ausstellung "So Much I Want to Say"

Einführung in die Ausstellung "So Much I Want to Say: Von Annemiek bis Mutter Courage — Sammlung Goetz im Haus der Kunst" von Kuratorin Patrizia Dander. MEHR


Ausstellung

Aschemünder

09.04 – 04.09.11

Seit Frühjahr 2011 zeigt das Haus der Kunst in den Räumen seines ehemaligen Luftschutzkellers Film- und Medienkunst aus der umfangreichen Sammlung von Ingvild Goetz. Die erste Gruppenausstellung trägt den Titel „Aschemünder“ und zeigt Werke von David Claerbout, Willie Doherty, Harun Farocki, Omer Fast, Mona Hatoum, Anri Sala u.a. MEHR


Video

Video zum Ausstellungsprogramm Jun—Okt 2013

Im Programmvideo gibt Direktor Okwui Enwezor Einblick in die aktuellen Ausstellungen im Haus der Kunst. MEHR


Ausstellung

Why I Never Became a Dancer

30.09.11 – 01.04.12

"Why I Never Became a Dancer" ist die zweite Ausstellung der Kooperation zwischen Sammlung Goetz und Haus der Kunst und präsentiert 15 Videoarbeiten internationaler Künstler, die sich im weitesten Sinne mit dem Thema Jugendkultur auseinandersetzen. Mit Doug Aitken, Rineke Dijkstra, Tracey Emin, Rosemarie Trockel u.a. MEHR