Thomas Schütte: Edition "Fucking Flowers", 2009

Edition 2009

Neben seinem großen zeichnerischen Werk und den Skulpturen hat Thomas Schütte (geb. 1954) seit Mitte der 1990er-Jahre an einem umfassenden Repertoire von Grafiken gearbeitet. Es entstanden zahlreiche Serien von ebenso experimentierfreudigen wie technisch ausgereiften Lithografien und Radierungen, u.a. mit Porträts oder Schnittblumen-Motiven. Gerade mit Letzteren habe Schütte sich Themenfelder wie "emotionale Zustände, Selbsterfahrungen, zwischenmenschliche Konstellationen und Werte (erschlossen)", so Stefanie Manthey, Autorin des parallel zur Ausstellung erschienenen Buches "Deprinotes". In dieser Linie stehen auch die "Fucking Flowers" (1996): "Deren Ambivalenz wird in einer Sprache der Blumen artikuliert, die nichts blumig ummantelt, sondern Fragen formuliert." 
Für die Edition hat Thomas Schütte aus seiner Serie "Fucking Flowers" drei Motive extrahiert und als Radierungen neu aufgelegt. Die rostfarbenen Blumenmotive sind verschiedenfarbig unterlegt – das größte, mittlere Motiv wird gerahmt von zwei etwas kleineren, die in hellblau und apricot gehalten sind. Gedruckt wurden die Radierungen auf handgeschöpftem Papier aus den 1940er-Jahren aus dem Nachlass des Druckers von Horst Janssen.

Thomas Schütte
Fucking Flowers, 2009
3 Kaltnadelradierungen, gedruckt auf farbigem Grund
79 x 58 cm (Blattgröße)
Fucking Flowers I/III: 49 x 34,5 cm (Motivgröße)
Fucking Flowers II: 59,5 x 45 cm (Motivgröße)
Papier: Whatman Handmade Paper von 1940
Auflage: 50 (+ 10 A.P.)
Signiert und datiert
Vergriffen

Thomas Schütte: Edition "Fucking Flowers", 2009

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Bildergalerie


AUSSTELLUNG

Thomas Schütte

07.06 – 06.09.09

Der Düsseldorfer Künstler Thomas Schütte verfügt über ein beeindruckendes Repertoire an unterschiedlichen Themen und Ausdrucksformen. Die Ausstellung gibt nun mit Arbeiten von den 1980er-Jahren bis heute einen Überblick über dieses facettenreiche Schaffen. MEHR


Ausstellungskatalog

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Mit einer Geschichte von Stefanie Manthey und einem Nachwort von Patrizia Dander MEHR


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