Mike Kelley — Katholische Vorlieben.

AUSSTELLUNG 11.02 – 17.04.95

Mike Kelley, 1954 in einer katholischen Arbeiterfamilie in Wayne/Michigan, einem Vorort von Detroit, geboren (gestorben 2012), hat mit seinen Installationen und Performances der amerikanischen Gegenwartskunst einen Stachel ins Fleisch getrieben. Die Arbeiten des Künstlers wirken bösartig, erschreckend und ungehörig, denn sie vergreifen sich an den heiligen Werten der amerikanischen Gesellschaft, an Religion, Geschichte, Nation, Kunst, Körper, Jugend, Familie, sexuelle Identität und Moral. Dabei ist Kelleys Vorgehen nie destruktiv, stattdessen entlarvt er die Symbole und Mythen der westlichen Zivilisation mit Witz und provokativer Schärfe als Lebenslügen, Verdrängungen und Strategien der Machterhaltung. 
Die öffentliche Demonstration der in den 1970er-Jahren entstandenen, postminimalistischen Skulpturen führte den Künstler in den 1980er-Jahren zu Performances und komplexen Installationen, bestehend aus Objekten, Fotografien und Zeichnungen. Sie befassen sich mit Themen des Animalischen und des Tabuisierten, mit dem Phänomen der Aura und ihrer Trivialisierung. Mit seinen ironisch gemeinten Ensembles aus Stofftieren und Puppen ist Kelley auch in Deutschland bekannt geworden. "More Love Hours Than Can Ever Be Repaid" (1987), ein mit Kuscheltieren und Häkeldecken besetzter Wandteppich, handelt von Geschenken aus Liebe und als Liebesersatz, von psychologischer Erpressung, von Obsessionen, Wünschen und Erwartungen.

Mike Kelley – Katholische Vorlieben, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1995, Foto Wilfried Petzi
Mike Kelley – Katholische Vorlieben, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1995, Foto Wilfried Petzi
Mike Kelley – Katholische Vorlieben, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1995, Foto Wilfried Petzi
Mike Kelley – Katholische Vorlieben, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1995, Foto Wilfried Petzi
Mike Kelley – Katholische Vorlieben, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1995, Foto Wilfried Petzi
Mike Kelley – Katholische Vorlieben, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1995, Foto Wilfried Petzi
Mike Kelley – Katholische Vorlieben, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1995, Foto Wilfried Petzi
Mike Kelley – Katholische Vorlieben, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1995, Foto Wilfried Petzi
Mike Kelley – Katholische Vorlieben, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1995, Foto Wilfried Petzi
Mike Kelley – Katholische Vorlieben, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1995, Foto Wilfried Petzi
Mike Kelley – Katholische Vorlieben, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1995, Foto Wilfried Petzi
Mike Kelley – Katholische Vorlieben, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1995, Foto Wilfried Petzi
Mike Kelley – Katholische Vorlieben, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1995, Foto Wilfried Petzi
Mike Kelley – Katholische Vorlieben, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1995, Foto Wilfried Petzi

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AUSSTELLUNG

Robert Ryman

08.12.00 – 18.02.01

Der amerikanische Künstler Robert Ryman zählt zu den Klassikern der Malerei des 20. Jahrhunderts. Mit Räumen von Ariane Epars, Clay Ketter, Albert Weis, Beat Zoderer MEHR


AUSSTELLUNG

Jana Sterbak

21.06 – 22.09.02

Die Objekte Jana Sterbaks bewegen sich im Grenzbereich von Installation, Performance, Video und Film. Die Retrospektive zeigt Arbeiten Jana Sterbaks aus den Jahren 1974-2001. MEHR


AUSSTELLUNG

Wunden der Erinnerung — Beate Passow und Andreas v. Weizsäcker.

06.05 – 28.05.95

Mit der Ausstellung wollte das Haus der Kunst anlässlich der 50. Wiederkehr des Tages der Befreiung von der nationalsozialistischen Diktatur das Augenmerk auf die schreckliche Alltäglichkeit des Krieges. MEHR


AUSSTELLUNG

Sigmar Polke — Remix. Kugelsichere Ferien

17.11.95 – 21.01.96

Parallel zum Heft Nr. 46 des Magazins der Süddeutschen Zeitung präsentierte das Haus der Kunst die Originalblätter aus dem "Bilderalbum", ergänzt durch aktuelle Arbeiten auf Papier. MEHR


AUSSTELLUNG

Neo Rauch — Randgebiet

16.03 – 27.05.01

Die nach dem Bildtitel "Randgebiet" (1999) benannte Ausstellung vereint rund 40 Hauptwerke der vergangenen sieben Jahre und bietet so erstmalig einen Überblick über Neo Rauchs malerisches Schaffen. MEHR


AUSSTELLUNG

Cardiff & Miller — Werke aus der Sammlung Goetz

13.04 – 08.07.12

Die Ausstellung zeigt acht Arbeiten des kanadischen Künstler-Duos Janet Cardiff und George Bures Miller, die durch die Kombination von Bild, Ton und nachgebildeten Räumen möglichst viele Sinne des Betrachters ansprechen, um das Geschehen so real wie möglich erscheinen zu lassen. 2012 nahmen Cardiff/Miller an der dOCUMENTA (13) in Kassel teil. MEHR


AUSSTELLUNG

Gut gewachsen — Aktuelle Kunst in München.

08.11.95 – 21.01.96

Die zweite Ausstellung in der Reihe, die Positionen vorstellt, welche jeweils ein spezifisches Spektrum des künstlerischen Schaffens in der Stadt repräsentieren. MEHR


AUSSTELLUNG

Move

11.02 – 08.05.11

Die Ausstellung "Move" ist dem Zusammenspiel zwischen Kunst und Tanz seit den 1960er Jahren gewidmet. Die gezeigten Arbeiten werden von Tänzern und Darstellern, die in der Ausstellung anwesend sind, aktiviert. MEHR


AUSSTELLUNG

Brassai — Vom Surrealismus zum Informel.

21.01 – 26.03.95

Die Fotografien von Gyula Halász, der sich Brassai nannte, führen ins Paris der 1930er-Jahre, wo er zunächst als Journalist arbeitete und dann autodidaktisch zur künstlerischen Fotografie fand. MEHR


AUSSTELLUNG

Ernste Spiele

04.02 – 01.05.95

Die Ausstellung stellt die deutsche Romantik als den Beginn der modernen Kunst in Deutschland vor und die künstlerische Avantgarde seit 1900 als eine zweite Romantik. MEHR


AUSSTELLUNG

Der Glanz der Farnese — Kunst und Sammelleidenschaft in der Renaissance.

02.06 – 27.08.95

Der Aufstieg der italienischen Adelsfamilie Farnese begann 1493 mit der Ernennung Alessandro Farneses zum Kardinal und späteren Papst Paul III. MEHR


AUSSTELLUNG

Barnes Collection

23.06 – 22.10.95

Die Ausstellung zeigt die legendäre Sammlung moderner Kunst, die Alfred C. Barnes zusammengetragen hat. Gezeigt werden berühmte Schlüsselwerke der rund 2000 Werke umfassenden Sammlung. MEHR


AUSSTELLUNG

Pierrot — Melancholie und Maske.

15.09 – 03.12.95

Die melancholische Komödiantenfigur des Pierrot fasziniert seit rund 400 Jahren die Künstler. Als facettenreiche Figur steht sie im Mittelpunkt dieser Ausstellung und belegt ihre bis heute anhaltende Aktualität. MEHR


AUSSTELLUNG

Hughie O'Donoghue

10.01 – 11.02.97

Wie Francis Bacon, konzentriert sich auch Hughie O'Donoghue auf den menschlichen Körper, seine Fleischlichkeit, Verwundbarkeit und sinnliche Kraft. MEHR


AUSSTELLUNG

Das zweite Gesicht

14.02 – 27.04.97

Als Sammlung afrikanischer Skulptur dokumentiert die Sammlung Barbier-Mueller den Schwarzen Kontinent in seinem schöpferischen Reichtum so lückenlos wie kaum eine andere. MEHR


AUSSTELLUNG

Beauty now

10.02 – 01.05.00

Lange Zeit war das Schöne keine Kategorie der modernen Kunst – Mode, Werbung und Massenmedien hatten es für sich beansprucht. Seit einigen Jahren jedoch zeichnet sich die Rückkehr der Schönheit in die Kunst der Gegenwart ab. MEHR


AUSSTELLUNG

Matt Mullican

10.06 – 11.09.11

Im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit Matt Mullicans stehen der Sinn des Lebens und die Ordnung der Welt, die der Künstler in seinen raumgreifenden Installationen zu erfassen und sichtbar zu machen versucht. MEHR


AUSSTELLUNG

Julião Sarmento

24.10.97 – 18.01.98

Julião Sarmento gilt als einer der bedeutendsten portugiesischen Künstler der Gegenwart. Mit rund 80 Gemälden bietet die Ausstellung im Haus der Kunst einen Überblick über sein bisheriges Schaffen. MEHR


AUSSTELLUNG

Mythos Weimar

15.05 – 27.06.99

Anlässlich des 250. Geburtstags des Dichters Johann Wolfgang von Goethe begab sich die Fotografin Ute Klophaus 1998 in Weimar auf seine Spuren und schuf ein Porträt der Stadt. MEHR


AUSSTELLUNG

Spuren des Geistigen

19.09.08 – 11.01.09

Ausgehend von der Mystik im Werk eines Caspar David Friedrich führte die künstlerische Suche nach geistigen und spirituellen Inhalten im Laufe des 20. Jahrhunderts zu herausragenden künstlerischen Positionen, die versuchten, dem Kosmischen und Unendlichen Ausdruck zu verleihen. MEHR