Hughie O'Donoghue — Gemälde 1994–1996

AUSSTELLUNG 10.01 – 11.02.97

Hughie O'Donoghue, geboren 1953, lebt und arbeitet in Irland. Wie zuvor Francis Bacon, konzentriert sich auch O'Donoghue auf den menschlichen Körper, seine Fleischlichkeit, Verwundbarkeit und sinnliche Kraft. Auf seinen zumeist großformatigen Bildern überlagern sich die Malschichten, als habe der Künstler ihnen eine neue Haut verleihen wollen. 

Seine Gemälde rufen Erinnerungen an die großen religiösen Themen wach: Die Nacht am Ölberg, die Stationen des Kreuzwegs, Martyrium, Tod und Auferstehung. Doch O'Donoghue geht es — auch hierin Bacon vergleichbar — nicht um eine Illustration des biblischen Geschehens. Vielmehr gewinnen seine Bilder durch ihre eigentümliche Ausschnitthaftigkeit und ihre Ambivalenz von Zeigen und Verbergen an existentieller Dichte, Präsenz und Gültigkeit.

Hughie O'Donoghue – Gemälde 1994–1996, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1997, Foto Wilfried Petzi
Hughie O'Donoghue – Gemälde 1994–1996, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1997, Foto Wilfried Petzi
Hughie O'Donoghue – Gemälde 1994–1996, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1997, Foto Wilfried Petzi
Hughie O'Donoghue – Gemälde 1994–1996, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1997, Foto Wilfried Petzi
Hughie O'Donoghue – Gemälde 1994–1996, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1997, Foto Wilfried Petzi
Hughie O'Donoghue – Gemälde 1994–1996, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1997, Foto Wilfried Petzi
Hughie O'Donoghue – Gemälde 1994–1996, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1997, Foto Wilfried Petzi
Hughie O'Donoghue – Gemälde 1994–1996, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1997, Foto Wilfried Petzi
Hughie O'Donoghue – Gemälde 1994–1996, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1997, Foto Wilfried Petzi
Hughie O'Donoghue – Gemälde 1994–1996, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1997, Foto Wilfried Petzi

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AUSSTELLUNG

Julião Sarmento

24.10.97 – 18.01.98

Julião Sarmento gilt als einer der bedeutendsten portugiesischen Künstler der Gegenwart. Mit rund 80 Gemälden bietet die Ausstellung im Haus der Kunst einen Überblick über sein bisheriges Schaffen. MEHR


AUSSTELLUNG

Das zweite Gesicht

14.02 – 27.04.97

Als Sammlung afrikanischer Skulptur dokumentiert die Sammlung Barbier-Mueller den Schwarzen Kontinent in seinem schöpferischen Reichtum so lückenlos wie kaum eine andere. MEHR


AUSSTELLUNG

Beauty now

10.02 – 01.05.00

Lange Zeit war das Schöne keine Kategorie der modernen Kunst – Mode, Werbung und Massenmedien hatten es für sich beansprucht. Seit einigen Jahren jedoch zeichnet sich die Rückkehr der Schönheit in die Kunst der Gegenwart ab. MEHR


AUSSTELLUNG

Richard Prince

15.11.96 – 06.01.97

Richard Prince erzielte erste Erfolge mit "refotografierten" Bildern aus den Medien, die, wie etwa die "Cowboys", Motive der Konsumwelt aufgreifen und zu Mythen stilisieren. MEHR


AUSSTELLUNG

Francis Bacon

01.11.96 – 26.01.97

Francis Bacon wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zum bedeutendsten Erneuerer der figurativen Malerei. In der Zeit des Abstrakten Expressionismus und des Informel konzentrierte er sich auf die Darstellung des Menschen. MEHR


AUSSTELLUNG

Kurt Schwitters

09.03 – 27.05.01

Die Ausstellung ist eine umfangreiche Retrospektive des Künstlers und Antikünstlers, des Revolutionärs und Traditionalisten, des Bürgerschrecks und Kleinbürgers Kurt Schwitters. MEHR


AUSSTELLUNG

Cardiff & Miller — Werke aus der Sammlung Goetz

13.04 – 08.07.12

Die Ausstellung zeigt acht Arbeiten des kanadischen Künstler-Duos Janet Cardiff und George Bures Miller, die durch die Kombination von Bild, Ton und nachgebildeten Räumen möglichst viele Sinne des Betrachters ansprechen, um das Geschehen so real wie möglich erscheinen zu lassen. 2012 nahmen Cardiff/Miller an der dOCUMENTA (13) in Kassel teil. MEHR


AUSSTELLUNG

Mythos Weimar

15.05 – 27.06.99

Anlässlich des 250. Geburtstags des Dichters Johann Wolfgang von Goethe begab sich die Fotografin Ute Klophaus 1998 in Weimar auf seine Spuren und schuf ein Porträt der Stadt. MEHR


AUSSTELLUNG

Spuren des Geistigen

19.09.08 – 11.01.09

Ausgehend von der Mystik im Werk eines Caspar David Friedrich führte die künstlerische Suche nach geistigen und spirituellen Inhalten im Laufe des 20. Jahrhunderts zu herausragenden künstlerischen Positionen, die versuchten, dem Kosmischen und Unendlichen Ausdruck zu verleihen. MEHR


AUSSTELLUNG

Imi Knoebel

23.08 – 20.10.96

Imi Knoebel zählt zu den wichtigsten deutschen Künstlern der Generation nach Joseph Beuys. Die Ausstellung stellt als erste große Retrospektive dieses Künstlers sämtliche Werkphasen vor. MEHR


AUSSTELLUNG

Ernst Wilhelm Nay — Bilder und Dokumente

26.07 – 21.09.80

Ernst Wilhelm Nay (1902-1968) gilt wegen der abstrakten Bildsprache und der Auffassung vom "Gestaltwert der Farbe" als führender Vertreter der Nachkriegsmoderne. MEHR


AUSSTELLUNG

Amerikanische Malerei 1930-1980

14.11.81 – 31.01.82

Tom Armstrong bot dem deutschen Publikum einen repräsentativen Überblick über die Entwicklung der "Amerikanischen Malerei 1930-1980" – jene Epoche also, in der erstmals in der Kunstgeschichte die maßgeblichen Impulse nicht von Europa, sondern von Amerika ausgingen. MEHR


AUSSTELLUNG

Picasso 1900–1955

Die Ausstellung vollzog die künstlerische Entwicklung Pablo Picassos anhand von insgesamt 256 Gemälden, Zeichnungen, Grafiken, Skulpturen und Keramiken nach. MEHR


AUSSTELLUNG

Edvard Munch

Mit einer umfangreichen Retrospektive ehrten die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in Zusammenarbeit mit der Nationalgalerie in Oslo den großen norwegischen Maler Edvard Munch (1863–1944). MEHR


AUSSTELLUNG

Internationale Plakate 1871–1971

09.10.71 – 02.01.72

Hundert Jahre nach dem Plakat Fred Walkers "Woman in White" (1871) und in einer Zeit, in der sich Andy Warhol im Rahmen der Pop Art die Darstellung von Konsumprodukten zu eigen machte, machte sich die Ausstellung daran, die Kunstgeschichte des Plakats nachzuzeichnen. MEHR


AUSSTELLUNG

Der Surrealismus 1922–1942

11.03 – 07.05.72

Rund 50 Jahre nach der Entstehung des Surrealismus in Paris rückte die Ausstellung jene Künstler in den Mittelpunkt der Betrachtung, die für diese Zeit prägend gewesen waren. MEHR


AUSSTELLUNG

Die Kunst der Naiven. Themen und Beziehungen

01.11.74 – 12.01.75

Zu Beginn der 1970er-Jahre ging eine Welle der Begeisterung für "Die Kunst der Naiven" durchs Land – figurativ-bunte Bilder in stark vereinfachter Darstellung aus der Hand von Laien. MEHR


AUSSTELLUNG

Hundertwasser – Friedensreich – Regentag

22.02 – 11.05.75

Mit der Ausstellung des Werks von Friedensreich Hundertwasser widmete sich das Haus der Kunst dem vielfältigen künstlerischen Schaffen eines zeitgenössischen österreichischen Künstlers. MEHR


AUSSTELLUNG

Die dreißiger Jahre. Schauplatz Deutschland

11.02 – 17.04.77

Golo Mann würdigte die Ausstellung zur deutschen Malerei, Skulptur und angewandten Kunst in den "Dreißiger Jahren" als ein kühnes Unterfangen – war doch die Epoche bis dahin mit einem Tabu belegt gewesen. MEHR


AUSSTELLUNG

Wege zur Abstraktion

12.08 – 09.10.88

Anstelle der wiederholten Präsentation berühmter Werke der Alten Kunst konzentrierte man sich in der Ausstellung auf "80 Meisterwerke" der Klassischen Moderne aus der Sammlung Thyssen-Bornemisza, um an ihnen die "Wege zur Abstraktion" exemplarisch nachzuvollziehen. MEHR