Shift I: Der Traum vom Ich

AUSSTELLUNG 30.04 – 24.05.99

Das Ausstellungsprojekt "shift" stellt Positionen junger zeitgenössischer Kunst vor, bei denen sich ein besonderer Umgang mit vorgefundenen Situationen zeigt. Gegenstände aus Bereichen, die keine künstlerischen Zielsetzungen verfolgen, denen aber durchaus ästhetische Programme zugrunde liegen, werden im Kontext des Museums in einen neuen Sinnzusammenhang gestellt und entfalten dort eine irritierende, bisweilen poetische oder skurrile Ästhetik. Die künstlerische Handlung beschränkt sich – im strengen Sinne der Konzeptkunst – auf das Entdecken, Auswählen und Arrangieren des Vorgefundenen. Das Material existierte bereits, nur eben außerhalb unserer Alltagserfahrung – eine Strategie, die seit Marcel Duchamps "Flaschentrockner" (1914) als Readymade Eingang in die Kunst gefunden hat. Die ehemals engen Schranken der Kunstpräsentation haben sich heute weit geöffnet, auch wenn die Institutionen, die die Kunstdiskussion tragen, dieselben geblieben sind: Noch immer bieten Akademie, Museum und Ausstellung den Ort für die Kunstbetrachtung. Für die Künstler hingegen findet sie überall statt.

Sabrina Hohmann — Der Traum vom Ich
Gipsmasken aus dem Jujin-Hospital, Tokio 

Die an der Münchner Kunstakademie ausgebildete Bildhauerin Sabrina Hohmann (*1966) hat tausend Gipsmasken, die sie in einer auf Schönheitsoperationen spezialisierten Privatklinik in Tokio gefunden hat, zu einer Raumskulptur arrangiert. Es sind Abformungen der Gesichter von Japanerinnen und Japanern, die sich einer Schönheitsoperation unterzogen haben – tausend Gesichter, die es nicht mehr gibt. Ziel dieser Operationen war es, den Gesichtern ein westlicheres Aussehen zu verleihen. Die vor dem Eingriff abgenommenen Masken dienten als Modelle zur Anpassung von Implantaten. Sie werden im Haus der Kunst unverändert gezeigt und sind als Fragmente die letzten Zeugen ihres Originals. "Der Traum vom Ich" wirft Fragen zur Identität, zu Schönheitsidealen, zu kollektiven und persönlichen Wünschen auf.

Gipsmasken aus dem Jujin-Hospital, Tokio

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AUSSTELLUNG

Shift II: Links of a Broken Chain

29.05 – 20.06.99

"Shift" stellt Positionen junger zeitgenössischer Kunst vor, bei denen sich ein besonderer Umgang mit vorgefundenen Situationen zeigt. Eine Installation von Christoph Brech MEHR


AUSSTELLUNG

TALK. Show

08.10.99 – 09.01.00

Der Titel bezieht sich auf das Format der Unterhaltungssendung in Form eines Gesprächs, wie wir es aus dem Fernsehen kennen. Die wörtliche Übersetzung erschließt die Dimension, die für die Ausstellung von zentraler Bedeutung ist: "Sprechen.Zeigen". MEHR


AUSSTELLUNG

Der Symbolismus in England 1860-1910

01.02 – 26.04.98

Der Symbolismus entstand um 1860 als ein kulturelles Phänomen in ganz Europa, ausgelöst durch eine neu erwachte Begeisterung für Psychologie und Fantasie. MEHR


AUSSTELLUNG

Die Münchner Schule 1850–1914

28.07 – 07.10.79

Die von den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen organisierte Ausstellung widmete sich einer umfassenden Darstellung der Münchner Malerei zwischen 1850 und 1914. MEHR


Presseecho

Geschichten im Konflikt

Zur Ausstellung sind in Rundfunk, Presse und Onlinemedien zahlreiche Berichte erschienen. MEHR


AUSSTELLUNG

Entartete Kunst — Bildersturm vor 25 Jahren

Die Ausstellung erinnerte an die von Adolf Hitler angeordnete Femeausstellung "Entartete Kunst", die 1937 parallel zur pompösen Eröffnung des "Hauses der Deutschen Kunst" stattfand. MEHR


AUSSTELLUNG

Der Blaue Reiter München und die Kunst des 20. Jahrhunderts

Wenige Jahre nach Kriegsende rückte das Haus der Kunst mit der Ausstellung "Der Blaue Reiter" jene Kunst in den Mittelpunkt, die einst einen wesentlichen Anteil an der europäischen Avantgarde hatte und später als "entartet" diffamiert wurde. MEHR


AUSSTELLUNG

Aschemünder

09.04 – 04.09.11

Seit Frühjahr 2011 zeigt das Haus der Kunst in den Räumen seines ehemaligen Luftschutzkellers Film- und Medienkunst aus der umfangreichen Sammlung von Ingvild Goetz. Die erste Gruppenausstellung trägt den Titel "Aschemünder" und zeigt Werke von David Claerbout, Willie Doherty, Harun Farocki, Omer Fast, Mona Hatoum, Anri Sala u.a. MEHR


AUSSTELLUNG

Frantisek Kupka und Otto Gutfreund

15.05 – 20.07.97

Die Ausstellung präsentiert über 200 Arbeiten František Kupkas aus sämtlichen Werkphasen. Seinen Werken sind 18 Bronzeskulpturen Otto Gutfreunds gegenübergestellt. MEHR


AUSSTELLUNG

Joel Shapiro

24.10.97 – 18.01.98

Joel Shapiro zählt zu den wichtigsten amerikanischen Bildhauern der Gegenwart. Die Ausstellung zeigt elf Werke, die seine künstlerische Entwicklung der Jahre 1993-1997 erkennen lassen. MEHR


AUSSTELLUNG

Albert Renger-Patzsch — Retrospektive

01.02 – 13.04.98

Neben August Sander und Karl Blossfeld zählt Albert Renger-Patzsch (1897-1966) zu den bedeutendsten Vertretern der Fotografie in Deutschland. MEHR


AUSSTELLUNG

Eine Reise ins Ungewisse

06.02 – 03.05.98

München ist der Ort, an dem die Fäden der Künstlerbiografien und die Linien der Werkentwicklung von Arnold Böcklin, Giorgio de Chirico und Max Ernst zusammenlaufen. MEHR


AUSSTELLUNG

Es muss nicht immer Rembrandt sein...

02.07 – 01.08.99

Das 90-jährige Jubiläum des Kunsthistorischen Instituts München bildet den Anlass, seine bedeutende Sammlung von Druckgrafik im Haus der Kunst zu präsentieren. MEHR


AUSSTELLUNG

Odysseus — Mythos und Erinnerung

01.10.99 – 23.01.00

Zum Jahrtausendwechsel zeigt das Haus der Kunst vier Ausstellungen, die den Bogen von der Antike über die Renaissance bis in die Moderne und die Gegenwart spannen. MEHR


AUSSTELLUNG

Paul Klee — In der Maske des Mythos

01.10.99 – 09.01.00

Die Ausstellung präsentiert das Gesamtwerk Paul Klees im Überblick und bietet eine neue Sicht auf Klees Methode, mythologische Wesen darzustellen und sich zugleich selbst dahinter zu verbergen – wie hinter einer Maske. MEHR


AUSSTELLUNG

Die Kraftprobe

30.05 – 31.08.08

In diesem Jahr wird die Münchner Kunstakademie 200 Jahre alt – Anlass für das Haus der Kunst, eine große Ausstellung mit beispielhaften Werken ihrer Professoren und Studenten zu zeigen. MEHR


AUSSTELLUNG

Wunden der Erinnerung — Beate Passow und Andreas v. Weizsäcker.

06.05 – 28.05.95

Mit der Ausstellung wollte das Haus der Kunst anlässlich der 50. Wiederkehr des Tages der Befreiung von der nationalsozialistischen Diktatur das Augenmerk auf die schreckliche Alltäglichkeit des Krieges. MEHR


AUSSTELLUNG

Emil Schumacher — Retrospektive

08.05 – 12.07.98

Die Bilder Emil Schumachers (1912-1999) gelten als Inbegriff der deutschen Nachkriegskunst. MEHR


AUSSTELLUNG

Germaine Krull

22.01 – 12.03.00

Germaine Krull profilierte sich als große Fotografin vor dem Hintergrund einer kosmopolitischen Biografie. Geboren in Ostpreußen, aufgewachsen in Italien, Frankreich und der Schweiz, begann sie 1915 ihre Fotografie-Ausbildung in München. MEHR


AUSSTELLUNG

Scharf im Schauen — Aktuelle Kunst in München

10.09 – 30.10.94

Unter dem Titel "Scharf im Schauen" – einem Zitat aus Lion Feuchtwangers Roman "Erfolg" – widmete sich das Haus der Kunst der "aktuellen Kunst in München". MEHR