Archiv Galerie: Haus der Kunst – Die Nachkriegsinstitution, 1945-1965 (Kuratorenführung für Lehrerinnen und Lehrer)

Expertenführung 12.01.17, 14.30 Uhr

Mit der Einrichtung einer dauerhaft angelegten Archiv Galerie führte das Haus der Kunst im März 2014 ein neues Format ein, das der Erforschung und Vermittlung seiner Geschichte an ein breiteres Publikum verpflichtet ist.

Die neue Präsentation der Archiv Galerie erforscht die institutionelle Erinnerung der Jahre 1945-1965. Der Fokus liegt auf der Ausstellungsproduktion und den Strategien, die in der Nachkriegszeit entwickelt wurden, um Prozesse wie die Entnazifizierung oder die Rehabilitierung der Moderne anzugehen. In dieser Zeitspanne etablierte sich das ehemalige „Haus der Deutschen Kunst“, einstiges Vorzeigeprojekt der NS-Propaganda, als Ort der Moderne und internationaler künstlerischer Solidarität. Ihren Ausgang nahmen die Entwicklungen 1946 mit der Umbenennung von „Haus der Deutschen Kunst“ in „Haus der Kunst“ und der Wiederaufnahme des Ausstellungsbetriebs. Die Rückkehr der Moderne an den Ort, von dem die Verunglimpfung der Künstler ausgegangen war, fand weitreichende Wahrnehmung und Ausstellungen wie „Der Blaue Reiter“ (1949), „Die Maler am Bauhaus“ (1950), „Picasso“ (1955) oder eine Schau über Künstler aus Brasilien (1959) prägten das Profil des Haus der Kunst.

Die neue Präsentation wurde als Ausstellungsdisplay gestaltet, in dem Dokumente, Ausstellungskataloge, Plakate, Fotografien und Filmmaterial aus den Jahren 1945 bis 1965 eine Plattform für individuelle und kollektive Recherche bieten. Sabine Brantl, Kuratorin und Leiterin des Historischen Archivs, führt durch die Ausstellung. Im Anschluss werden didaktische Möglichkeiten, die die Präsentation bietet, diskutiert.

Freier Eintritt

Anmeldung über archiv (at) hausderkunst.de

 

Installationsansicht der Archiv Galerie im Haus der Kunst, 2016. Foto: Marion Vogel

Stretch your view


Stretch your view


Video

Postwar / Trailer

Der Trailer gibt einen Einblick in global ausgerichtete Ausstellung, die den Besucher in acht Kapiteln durch die ersten 20 Jahre nach dem Krieg führt. MEHR


Konferenz

"Nachkriegskunst zwischen Pazifik und Atlantik, 1945-1965"

21.05 – 24.05.14

In Zusammenarbeit mit der Tate Modern wird vom 21. bis 24. Mai 2014 im Haus der Kunst eine Konferenz zum Thema "Nachkriegskunst zwischen Pazifik und Atlantik, 1945-1965" stattfinden mit dem Ziel, die beiden Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg neu zu bedenken und zu analysieren. MEHR

Bildergalerie


Goethe-Institut Fellowship für Postdoktoranden am Haus der Kunst

Das vom Goethe-Institut unterstützte Stipendienprogramm ist im August 2013 gestartet und wird für jeweils ein Jahr vergeben. Das fünfte Stipendium beginnt im August 2017. MEHR


Begleitheft für Lehrer zur Ausstellung "Postwar: Kunst zwischen Pazifik und Atlantik, 1945-1965"

Hier finden Sie das Begleitheft für Lehrer zur Ausstellung "Postwar: Kunst zwischen Pazifik und Atlantik, 1945-1965" MEHR


AUSSTELLUNG

Werke Europäischer Plastik

Die Ausstellung rückte nicht nur die Gattung Bildhauerei in den Mittelpunkt, sondern auch deren Interpretation durch Künstler in europäischen Ländern. MEHR


AUSSTELLUNG

Graham Sutherland

Wenige Jahre nach der Ausstellung mit Werken des englischen Bildhauers Henry Moore würdigte das Haus der Kunst mit dem Maler Graham Sutherland abermals einen zeitgenössischen Künstler aus England. MEHR


AUSSTELLUNG

Ellsworth Kelly. Retrospektive.

17.10.97 – 20.01.98

Ellsworth Kelly gehört zur Generation derer, die in den 1950er-Jahren den Abstrakten Expressionismus überwanden und eine neuartige Bildsprache entwickelten. MEHR


AUSSTELLUNG

Emil Schumacher — Retrospektive

08.05 – 12.07.98

Die Bilder Emil Schumachers (1912-1999) gelten als Inbegriff der deutschen Nachkriegskunst. MEHR