Albert Renger-Patzsch — Retrospektive

AUSSTELLUNG 01.02 – 13.04.98

Neben August Sander und Karl Blossfeld zählt Albert Renger-Patzsch (1897-1966) zu den bedeutendsten Vertretern der Fotografie in Deutschland. Er entwickelte in den 1920er-Jahren einen auf exakte Formwiedergabe zielenden Aufnahmestil, der ihn als Begründer der "Neuen Sachlichkeit" in der Fotografie bekannt machte. Renger-Patzsch, der in Essen lebte, wo ihm das Museum Folkwang ein Atelier zur Verfügung stellte, fühlte sich einer realistischen Wiedergabe der Wirklichkeit verpflichtet. Mit diesem Ansatz wandte er sich gegen jede Form der experimentellen und künstlerischen Fotografie, wie sie von seinen Zeitgenossen László Moholy-Nagy und Man Ray vertreten wurde. Seine Sujets – Landschaften, Architektur und Industrieaufnahmen – sind häufig aus dem Kontext gelöst und in knappen Ausschnitten wiedergegeben. Der Blick des Betrachters wird damit auf Oberfläche, Struktur und Form des Motivs gelenkt.

In Zusammenarbeit mit dem Sprengel Museum Hannover. 

Albert Renger-Patzsch – Retrospektive, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1998, Foto Wilfried Petzi
Albert Renger-Patzsch – Retrospektive, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1998, Foto Wilfried Petzi
Albert Renger-Patzsch – Retrospektive, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1998, Foto Wilfried Petzi
Albert Renger-Patzsch – Retrospektive, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1998, Foto Wilfried Petzi
Albert Renger-Patzsch – Retrospektive, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1998, Foto Wilfried Petzi
Albert Renger-Patzsch – Retrospektive, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1998, Foto Wilfried Petzi
Albert Renger-Patzsch – Retrospektive, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1998, Foto Wilfried Petzi
Albert Renger-Patzsch – Retrospektive, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1998, Foto Wilfried Petzi
Albert Renger-Patzsch – Retrospektive, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1998, Foto Wilfried Petzi
Albert Renger-Patzsch – Retrospektive, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1998, Foto Wilfried Petzi
Albert Renger-Patzsch – Retrospektive, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1998, Foto Wilfried Petzi
Albert Renger-Patzsch – Retrospektive, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1998, Foto Wilfried Petzi

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AUSSTELLUNG

Germaine Krull

22.01 – 12.03.00

Germaine Krull profilierte sich als große Fotografin vor dem Hintergrund einer kosmopolitischen Biografie. Geboren in Ostpreußen, aufgewachsen in Italien, Frankreich und der Schweiz, begann sie 1915 ihre Fotografie-Ausbildung in München. MEHR


AUSSTELLUNG

Brassai — Vom Surrealismus zum Informel.

21.01 – 26.03.95

Die Fotografien von Gyula Halász, der sich Brassai nannte, führen ins Paris der 1930er-Jahre, wo er zunächst als Journalist arbeitete und dann autodidaktisch zur künstlerischen Fotografie fand. MEHR


AUSSTELLUNG

Frantisek Kupka und Otto Gutfreund

15.05 – 20.07.97

Die Ausstellung präsentiert über 200 Arbeiten František Kupkas aus sämtlichen Werkphasen. Seinen Werken sind 18 Bronzeskulpturen Otto Gutfreunds gegenübergestellt. MEHR


AUSSTELLUNG

Joel Shapiro

24.10.97 – 18.01.98

Joel Shapiro zählt zu den wichtigsten amerikanischen Bildhauern der Gegenwart. Die Ausstellung zeigt elf Werke, die seine künstlerische Entwicklung der Jahre 1993-1997 erkennen lassen. MEHR


AUSSTELLUNG

Eine Reise ins Ungewisse

06.02 – 03.05.98

München ist der Ort, an dem die Fäden der Künstlerbiografien und die Linien der Werkentwicklung von Arnold Böcklin, Giorgio de Chirico und Max Ernst zusammenlaufen. MEHR


AUSSTELLUNG

Paul Klee — In der Maske des Mythos

01.10.99 – 09.01.00

Die Ausstellung präsentiert das Gesamtwerk Paul Klees im Überblick und bietet eine neue Sicht auf Klees Methode, mythologische Wesen darzustellen und sich zugleich selbst dahinter zu verbergen – wie hinter einer Maske. MEHR


AUSSTELLUNG

Umbo

24.05 – 28.07.96

Otto Umbehr, genannt Umbo, gilt neben Laszlo Moholy-Nagy als einer der großen Fotografen des Weimarer Bauhauses. MEHR


AUSSTELLUNG

Richard Prince

15.11.96 – 06.01.97

Richard Prince erzielte erste Erfolge mit "refotografierten" Bildern aus den Medien, die, wie etwa die "Cowboys", Motive der Konsumwelt aufgreifen und zu Mythen stilisieren. MEHR


AUSSTELLUNG

Emil Schumacher — Retrospektive

08.05 – 12.07.98

Die Bilder Emil Schumachers (1912-1999) gelten als Inbegriff der deutschen Nachkriegskunst. MEHR


AUSSTELLUNG

Christian Boltanski — Verloren in München.

14.11.97 – 11.01.98

Die im Zusammenhang mit der "Edition No. 46" des SZ-Magazins für das Haus der Kunst entstandene Installation führt die Ausstellungsbesucher in eine temporäre Filiale des Münchner Fundbüros. MEHR


Essay

Die Bedingungen der Spektralität und des Sehens in den Fotografien von Thomas Ruff

Aufsatz von Okwui Enwezor MEHR


AUSSTELLUNG

Andreas Gursky

17.02 – 13.05.07

Die Bilder des international renommierten Fotografen Andreas Gursky sind keine Darstellungen der Wirklichkeit; sie sind künstlerisch begründete Ideale – von der Zeit losgelöste Momente. MEHR


Video, Gespräch

Thomas Ruff im Interview mit Thomas Weski

16.02.12

Das Werk Thomas Ruffs ist hinsichtlich seiner Vielschichtigkeit und Komplexität in der Geschichte der künstlerischen Fotografie einzigartig. Kurator Thomas Weski befragte den Künstler MEHR


AUSSTELLUNG

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16.06 – 19.09.04

Die Ausstellung in München wurde im Vergleich zum ersten Tourneeort Düsseldorf um ein Viertel erweitert und ist mit über 80 Typologien, der Dokumentation der Zeche Zollern 2 und mit über 50 Aufnahmen von Industrielandschaften die bislang größte Ausstellung des Künstlerpaars zu diesem Thema. MEHR


AUSSTELLUNG

Parrworld

07.05 – 17.08.08

Seit mehr als 30 Jahren dokumentiert der britische Fotograf Martin Parr gesellschaftliches Leben und Alltagskultur vorwiegend in seiner Heimat Großbritannien, darüber hinaus globale Phänomene wie Massentourismus, Konsumverhalten oder Freizeitgestaltung. MEHR


AUSSTELLUNG

William Eggleston

20.02 – 17.05.09

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AUSSTELLUNG

Michael Schmidt

21.05 – 22.08.10

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Essay

Withholding Images [Über das Zurückhalten von Bildern]

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AUSSTELLUNG

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16.03 – 14.05.00

Wie verändern sich Menschen, die Minister, Bundeskanzler oder Leiter eines großen Unternehmens werden, unter dem Druck der Verantwortung und der öffentlichen Aufmerksamkeit? MEHR


AUSSTELLUNG

Sammlung Herzog

06.04 – 12.06.05

"Wichtiger als ein berühmter Autorenname ist der Bildinhalt." (Ruth Herzog) Das Haus der Kunst zeigte ausgewählte Werke der Sammlung Ruth und Peter Herzog aus Basel. MEHR