Brassai — Vom Surrealismus zum Informel.

AUSSTELLUNG 21.01 – 26.03.95

Die Fotografien von Gyula Halász (1899-1984), der sich Brassai nannte, führen ins Paris der 1930er-Jahre, wo er zunächst als Journalist arbeitete und, angeregt durch die Bekanntschaft mit seinem Vorbild Eugène Atget, autodidaktisch zur künstlerischen Fotografie fand. Durch die Mitarbeit bei den Zeitschriften "Minotaure" und "Labyrinthe" fand Brassai Anschluss an den Kreis der Surrealisten. Seine berühmten, in dem Bildband "Paris de nuit" veröffentlichten Fotos aus dem Halbweltmilieu teilen deren Faszination für die nächtliche Großstadt, die Traumwelten und das Erotische. 1932 entdeckte er die Graffitis an Pariser Mauern als Thema einer Fotoserie, die in den Zeichnungen die informellen Stilelemente des Automatismus und das Interesse am Abseitigen und Skurrilen offenbarte. Seit 1937 etablierte sich Brassai mit Fotodokumentationen berühmter Literaten und Künstler für "Harper's Bazaar" und seine sensibel-liebevolle Annäherung belegt, dass er sich weniger als Reporter denn als Poet mit der Kamera verstand. 

Brassai – Vom Surrealismus zum Informel, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1995, Foto Wilfried Petzi
Brassai – Vom Surrealismus zum Informel, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1995, Foto Wilfried Petzi
Brassai – Vom Surrealismus zum Informel, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1995, Foto Wilfried Petzi
Brassai – Vom Surrealismus zum Informel, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1995, Foto Wilfried Petzi
Brassai – Vom Surrealismus zum Informel, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1995, Foto Wilfried Petzi
Brassai – Vom Surrealismus zum Informel, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1995, Foto Wilfried Petzi
Brassai – Vom Surrealismus zum Informel, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1995, Foto Wilfried Petzi
Brassai – Vom Surrealismus zum Informel, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1995, Foto Wilfried Petzi
Brassai – Vom Surrealismus zum Informel, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1995, Foto Wilfried Petzi
Brassai – Vom Surrealismus zum Informel, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1995, Foto Wilfried Petzi

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AUSSTELLUNG

Der Surrealismus 1922–1942

11.03 – 07.05.72

Rund 50 Jahre nach der Entstehung des Surrealismus in Paris rückte die Ausstellung jene Künstler in den Mittelpunkt der Betrachtung, die für diese Zeit prägend gewesen waren. MEHR


AUSSTELLUNG

Albert Renger-Patzsch — Retrospektive

01.02 – 13.04.98

Neben August Sander und Karl Blossfeld zählt Albert Renger-Patzsch (1897-1966) zu den bedeutendsten Vertretern der Fotografie in Deutschland. MEHR


AUSSTELLUNG

Germaine Krull

22.01 – 12.03.00

Germaine Krull profilierte sich als große Fotografin vor dem Hintergrund einer kosmopolitischen Biografie. Geboren in Ostpreußen, aufgewachsen in Italien, Frankreich und der Schweiz, begann sie 1915 ihre Fotografie-Ausbildung in München. MEHR


AUSSTELLUNG

Max Ernst — Die Retrospektive

12.06 – 12.09.99

Max Ernst zählt zu den schillerndsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt der Retrospektive steht die Rolle Max Ernsts als Medien-Künstler. MEHR


AUSSTELLUNG

Dora Maar

13.10.01 – 06.01.02

Bekannt als Gefährtin, Modell und Muse Pablo Picassos und als solche Motiv vieler seiner berühmtesten Bilder, wird allzu oft außer Acht gelassen, dass Dora Maar selbst eine herausragende Künstlerin war. MEHR


AUSSTELLUNG

Barnes Collection

23.06 – 22.10.95

Die Ausstellung zeigt die legendäre Sammlung moderner Kunst, die Alfred C. Barnes zusammengetragen hat. Gezeigt werden berühmte Schlüsselwerke der rund 2000 Werke umfassenden Sammlung. MEHR


AUSSTELLUNG

Pierrot — Melancholie und Maske.

15.09 – 03.12.95

Die melancholische Komödiantenfigur des Pierrot fasziniert seit rund 400 Jahren die Künstler. Als facettenreiche Figur steht sie im Mittelpunkt dieser Ausstellung und belegt ihre bis heute anhaltende Aktualität. MEHR


AUSSTELLUNG

Umbo

24.05 – 28.07.96

Otto Umbehr, genannt Umbo, gilt neben Laszlo Moholy-Nagy als einer der großen Fotografen des Weimarer Bauhauses. MEHR


AUSSTELLUNG

Richard Prince

15.11.96 – 06.01.97

Richard Prince erzielte erste Erfolge mit "refotografierten" Bildern aus den Medien, die, wie etwa die "Cowboys", Motive der Konsumwelt aufgreifen und zu Mythen stilisieren. MEHR


Essay

Die Bedingungen der Spektralität und des Sehens in den Fotografien von Thomas Ruff

Aufsatz von Okwui Enwezor MEHR


AUSSTELLUNG

Andreas Gursky

17.02 – 13.05.07

Die Bilder des international renommierten Fotografen Andreas Gursky sind keine Darstellungen der Wirklichkeit; sie sind künstlerisch begründete Ideale – von der Zeit losgelöste Momente. MEHR


Video, Gespräch

Thomas Ruff im Interview mit Thomas Weski

16.02.12

Das Werk Thomas Ruffs ist hinsichtlich seiner Vielschichtigkeit und Komplexität in der Geschichte der künstlerischen Fotografie einzigartig. Kurator Thomas Weski befragte den Künstler MEHR


AUSSTELLUNG

Bernd und Hilla Becher

16.06 – 19.09.04

Die Ausstellung in München wurde im Vergleich zum ersten Tourneeort Düsseldorf um ein Viertel erweitert und ist mit über 80 Typologien, der Dokumentation der Zeche Zollern 2 und mit über 50 Aufnahmen von Industrielandschaften die bislang größte Ausstellung des Künstlerpaars zu diesem Thema. MEHR


AUSSTELLUNG

Parrworld

07.05 – 17.08.08

Seit mehr als 30 Jahren dokumentiert der britische Fotograf Martin Parr gesellschaftliches Leben und Alltagskultur vorwiegend in seiner Heimat Großbritannien, darüber hinaus globale Phänomene wie Massentourismus, Konsumverhalten oder Freizeitgestaltung. MEHR


AUSSTELLUNG

William Eggleston

20.02 – 17.05.09

Die umfangreiche Retrospektive des amerikanischen Künstlers folgt seiner künstlerischen Entwicklung von den frühen Schwarz-Weiß-Bildern und dem bahnbrechenden Übergang zur Farbfotografie bis hin zur Gegenwart. MEHR


AUSSTELLUNG

Michael Schmidt

21.05 – 22.08.10

Mit den Arbeiten des Berliner Künstlers Michael Schmidt zeigt das Haus der Kunst eine weitere stilbildende Position der zeitgenössischen Fotografie. "Grau als Farbe" ist die bislang umfangreichste Einzelausstellung des Künstlers. MEHR


AUSSTELLUNG

Wunden der Erinnerung — Beate Passow und Andreas v. Weizsäcker.

06.05 – 28.05.95

Mit der Ausstellung wollte das Haus der Kunst anlässlich der 50. Wiederkehr des Tages der Befreiung von der nationalsozialistischen Diktatur das Augenmerk auf die schreckliche Alltäglichkeit des Krieges. MEHR


AUSSTELLUNG

Sigmar Polke — Remix. Kugelsichere Ferien

17.11.95 – 21.01.96

Parallel zum Heft Nr. 46 des Magazins der Süddeutschen Zeitung präsentierte das Haus der Kunst die Originalblätter aus dem "Bilderalbum", ergänzt durch aktuelle Arbeiten auf Papier. MEHR


Essay

Withholding Images [Über das Zurückhalten von Bildern]

Withholding Images [Über das Zurückhalten von Bildern] MEHR


AUSSTELLUNG

Herlinde Koelbl

16.03 – 14.05.00

Wie verändern sich Menschen, die Minister, Bundeskanzler oder Leiter eines großen Unternehmens werden, unter dem Druck der Verantwortung und der öffentlichen Aufmerksamkeit? MEHR