Elan Vital oder Das Auge des Eros. Kandinsky, Klee, Arp, Miró und Calder

AUSSTELLUNG 20.05 – 14.08.94

Die Namen der fünf Klassiker der modernen Kunst – Wassily Kandinsky, Paul Klee, Hans Arp, Joan Miró und Alexander Calder – wurden bisher selten in einem Atemzug genannt. Und doch stehen sie durch persönliche Verbindungen wie durch gemeinsame Wesenszüge in ihrem Oeuvre in enger Beziehung. Als sich um die Mitte der 1920er-Jahre die Krise der konstruktivistischen Utopien abzeichnet und die technikeuphorische Avantgarde beginnt, Selbstkritik an ihren abstrakten Erlösungsmodellen zu üben, erhält die Frage nach dem Verhältnis des Menschen zur Natur neue Aktualität. Sie wird nicht mehr nur als Landschaft verstanden, sondern weitet sich zum Kosmos und vertieft sich in der inneren Natur des Seelenlebens. Der Nachklang der deutschen Romantik und ihrer Naturerfahrung stößt bei Wassily Kandinsky und Paul Klee, bei Hans Arp und Joan Miró auf großes Interesse. Ihre kritische Haltung zur Technik, von der sich wenig später auch der Amerikaner Alexander Calder angezogen fühlt, lässt sich in ihrem Werk bis in die 1940er-Jahre ablesen. Ihr Stil wurde von der Kunstkritik schon früh als "Biomorphismus" bezeichnet und schlägt die Brücke vom expressiven Kandinsky und konstruktiven Klee über den dadaistischen Arp und den surrealistischen Miró zum kinetischen Calder und wirft ein neues Licht auf die fünf Künstler. Der französische Philosoph Henri Bergson (1859-1941) prägte den Begriff des "Elan vital" für die Kraft, die alles Materielle durchströmt und belebt. Entsprechend der Vorstellung vom Leben als einem einheitlichen, sich aber dennoch verzweigenden Strom verfolgt die Ausstellung das Phänomen der organischen Abstraktion bei Kandinsky, Klee, Arp, Miró und Calder in den Jahren von 1920 bis 1945 unter thematischen Aspekten.

Wachstum der Nachtpflanzen
Die Pflanzenwelt beschäftigte Klee und Arp zeitlebens. Sie verstanden ihre künstlerischen Schöpfungen in Analogie zu den Wachstumsprozessen in der Natur. Arps Bekenntnis zur Natur zeigt sich schon in seinen frühen "Prädadaistischen Zeichnungen". Eiförmige Ovale, in denen sich noch undifferenzierte Figuren zeigen, bilden gleichsam die Urzellen, aus denen sich Pflanzen, Tiere und Menschen entwickeln. In den drei Gemälden "Wachstum", "Hängende Früchte" und "Wachstum der Nachtpflanzen" variiert Klee das zentrale Thema der Wachstumskräfte in der Natur. Erkennbar wird, wie die aus dem Dunkel des uranfänglichen Chaos stufenweise erwachsenden Pflanzen gleichnishaft auch den Prozess der Bildentstehung zur Anschauung bringen. 

Das Auge des Eros
Der "Elan vital" ist bei allen fünf Künstlern erotisch gefärbt. Für sie ist der Sexualtrieb der natürliche Grund im Menschen, aus dem alle künstlerischen Gestaltungsimpulse hervorgehen. Erotische Themen finden sich insbesondere in den Werken von Klee ("Das Auge des Eros", 1919) und Miró ("Ohne Titel", 1925), in denen der Gegensatz zwischen den Geschlechtern, aber auch die Anziehungskräfte in nicht selten drastischer Bildsprache geschildert werden. Miró überführt den ironischen Witz von Klees erotischen Motiven in eine naive und surreale Darstellungsweise.

Das Leben der Insekten
Die insbesondere im Werk Klees und Mirós vielfach vorhandenen Tierdarstellungen zeigen häufig vermenschlichte Züge und Verhaltensweisen. Sie belegen die Überzeugung der Künstler, dass nur graduelle Unterschiede zwischen Mensch und Tier bestehen und alles Lebendige eine Einheit bildet. "Das Tier im Mann verfolgt die Dame, die dafür nicht ganz unempfindlich ist. Die Beziehung der Dame zum Tierischen", notiert Klee 1903 und Miró thematisiert das Liebesleben in Form der Fabel. 

Metamorphosen
Alle Vorstellungen einer Vereinigung des Menschen mit dem ihm entgegengesetzten Anderen gipfeln im Bild des Androgynen. Arp, Miró und Klee zeigen sich vom Ideal des Doppelgeschlechts ebenso fasziniert wie von allen anderen Arten der Metamorphose des Menschen, sei es die Verwandlung in ein Tier, eine Pflanze, eine Landschaft, einen Kristall oder ein embryonales, in seiner individuellen Form noch nicht ausgeprägtes Wesen. Die Fähigkeit zur Metamorphose zeugt von der Vitalität des Lebens, aus dem alle Erscheinungen entspringen, um letztendlich wieder darin einzugehen.

Totschlag der Malerei
Wie der Bergson'sche Lebensstrom sich am Widerstand der Materie bricht und verzweigt, so spielt auch das sinnlich-greifbare Material bei Arp, Klee, Miró und Calder im Laufe ihrer Entwicklung eine immer wichtigere Rolle. Am Ende der 1920er-Jahre prägt Miró den Ausdruck vom "Totschlag der Malerei", der in der Pariser Kunstwelt bald in aller Munde ist: Die Künstler greifen zu Kordel, Draht und Sandpapier, um Collagen herzustellen, in denen die rohe Wirklichkeit des Materials die Schönheit der Malerei "erschlägt". Miró montiert seine Reliefs aus Fundgegenständen zu erotischen Assemblagen. Calder bestückt seine Mobiles mit Steinen, Hölzern, Glasscherben und anderen Fundstücken, um die Eleganz der glatten Oberflächen und des leichten Bewegungsspiels zu brechen. Arp wendet sich von zweidimensionalen Gemälden und Wandreliefs ab und der Plastik aus Gips, Holz und Stein zu. Die schwarze Wolke in weißem Rock "die schwarze wolke in weißem rock gebiert unter freuden ein vogelding", schreibt Arp 1931, als die meisten seiner vorwiegend weißen Plastiken und Reliefs entstehen. Auch in diesen scheinbar so abstrakten Formen äußert sich der sinnenfreudige "Elan vital", entsteht doch der Eindruck, als ob sich die mit biomorphen Zellformen bestückten Reliefs durch Zellteilung oder Zeugung vermehrt hätten.

Zeichnung im Raum
Die Genesis des Schöpferischen, der ursprüngliche Entstehungsprozess, wird vielfach in lineare Formen umgesetzt. Calders Silhouettenskulptur "Frühling" veranschaulicht diese Idee in ihren fragilen Biegungen aus Eisendraht. Die "nicht endende" Bewegung, die Strahlen und Verflechtungen, das Umkreisen der Gestalt, finden sich auch in den Zeichnungen von Klee, Miró und Arp.

Launische Formen
Kandinsky widmete sich nach seiner Emigration nach Paris im Jahr 1934 – und angeregt durch die biomorphe Formensprache von Arp und Miró – dem Thema der "launischen Formen". Sie verleihen der Utopie einer heiter gelösten Existenz in einem sozialen und natürlichen Umfeld einen beschwingten Ausdruck. Mit den Werken des Ältesten unter den fünf Künstlern korrespondieren die Skulpturen des Jüngsten, die Mobiles von Calder.

Menetekel
Um die Mitte der 1930er-Jahre werden die Künstler durch die politischen Ereignisse – die Machtergreifung der Nationalsozialisten, die Etablierung des Stalinismus und den spanischen Bürgerkrieg – jäh aus ihrem Traum von einer heiter-dynamischen, von natürlichen und erotischen Beziehungen geprägten Welt gerissen. Vor allem Klee und Miró reagieren auf diese Ereignisse mit eindringlichen Bildern, die die Bedrohung, die Verletzungen und die Lebensangst thematisieren. Als Dokumente einer existenziellen Verunsicherung, als Menetekel der historischen Katastrophe, die das ganze weitere Jahrhundert prägen sollte, bezeugen sie das gewaltsame Eindringen der Geschichte in einen Traum vom besseren Leben.

Le bleu du ciel
Mit der Farbe Blau wird dem Traum vom besseren Leben noch einmal ein luftiges Denkmal gesetzt. Sie spielt in Mirós Werk eine besondere Rolle und prägt zwei große Bildfolgen der Jahre 1925-27. Es sind  romantische Traumbilder, die an Novalis' "Blaue Blume" erinnern, an die "blaue Stunde", wo der Tag in die Nacht übergeht. Der Titel entstammt dem erotischen Roman von Georges Bataille "Le bleu du ciel", und Miró selbst schreibt 1924 als Kommentar auf sein leeres Bild: "Das ist die Farbe meiner Träume", das folglich als programmatisches Werk gelten kann. 

Konstellationen
Im Werk von Arp und Miró, aber auch von Kandinsky und Calder finden sich häufig Bilder und Reliefs mit dem Titel "Konstellation". Ursprünglich für die Stellung der Sterne am nächtlichen Firmament verwendet, lässt uns der Begriff die Vorstellung von einzelnen Punkten im leeren Raum assoziieren – von Punkten, die sich ungeachtet ihrer Vereinzelung zu bedeutungsträchtigen Bildern fügen. In Analogie zu diesen Sternbildern hat Calder seine Reliefs und Kandinsky seine Bilder komponiert.

Risse und Umrisse
Ein Ausstellungsraum ist Arbeiten auf Papier vorbehalten. Die wesentlichen Themen der Ausstellung werden im Medium der Zeichnung und Collage variiert. Hier finden sich die "Papiers déchirés", jene Zeichnungen von Arp, die er selbst zerrissen und zu neuen Collagen gefügt hat – ein Zeichen für Vergänglichkeit und neues Werden in der Natur. Einen zweiten Schwerpunkt bilden hier die in Umrissen angelegten Zeichnungen von Klee aus dem produktiven vorletzten Schaffensjahr; sie zeichnen Themen von existenzieller Schwere mit scheinbar leichter Hand auf.

Elan Vital oder Das Auge des Eros. Kandinsky, Klee, Arp, Miró und Calder, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1994, Foto Wilfried Petzi
Elan Vital oder Das Auge des Eros. Kandinsky, Klee, Arp, Miró und Calder, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1994, Foto Wilfried Petzi
Elan Vital oder Das Auge des Eros. Kandinsky, Klee, Arp, Miró und Calder, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1994, Foto Wilfried Petzi
Elan Vital oder Das Auge des Eros. Kandinsky, Klee, Arp, Miró und Calder, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1994, Foto Wilfried Petzi
Elan Vital oder Das Auge des Eros. Kandinsky, Klee, Arp, Miró und Calder, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1994, Foto Wilfried Petzi
Elan Vital oder Das Auge des Eros. Kandinsky, Klee, Arp, Miró und Calder, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1994, Foto Wilfried Petzi
Elan Vital oder Das Auge des Eros. Kandinsky, Klee, Arp, Miró und Calder, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1994, Foto Wilfried Petzi
Elan Vital oder Das Auge des Eros. Kandinsky, Klee, Arp, Miró und Calder, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1994, Foto Wilfried Petzi
Elan Vital oder Das Auge des Eros. Kandinsky, Klee, Arp, Miró und Calder, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1994, Foto Wilfried Petzi
Elan Vital oder Das Auge des Eros. Kandinsky, Klee, Arp, Miró und Calder, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1994, Foto Wilfried Petzi
Elan Vital oder Das Auge des Eros. Kandinsky, Klee, Arp, Miró und Calder, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1994, Foto Wilfried Petzi
Elan Vital oder Das Auge des Eros. Kandinsky, Klee, Arp, Miró und Calder, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1994, Foto Wilfried Petzi
Elan Vital oder Das Auge des Eros. Kandinsky, Klee, Arp, Miró und Calder, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1994, Foto Wilfried Petzi
Elan Vital oder Das Auge des Eros. Kandinsky, Klee, Arp, Miró und Calder, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1994, Foto Wilfried Petzi
Elan Vital oder Das Auge des Eros. Kandinsky, Klee, Arp, Miró und Calder, Installationsansicht, Haus der Kunst, 1994, Foto Wilfried Petzi
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