Paper Weight — Stilbildende Magazine von 2000 bis heute / Fantastic Man

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Das Magazin "Fantastic Man" wurde Mitte der 2000er-Jahre gegründet, als der Begriff "metrosexuell" längst schon zum Medienkalauer verkommen war. Während Männermagazine des Mainstreams eine konsumbasierte, jugendbesessene Vorstellung von Stil verbreiteten, schlugen Gert Jonkers und Jop van Bennekom, die auch die Zeitschrift BUTT herausgeben, eine positive Alternative vor. Mehr gestaltungs- als produktbezogen, feiert "Fantastic Man" die Exzentrizitäten eines radikal individuellen Stils und stellt freiheitliches Urteilsvermögen über Geschmackskonformismus: Kleider und Accessoires ergänzen eine Persönlichkeit statt sie zu definieren. Der konsequente Stil des Magazins und seine Ideen sind bereits in den Mainstream eingesickert, haben andererseits aber auch eine ganze Reihe kleinerer Publikationen und Blogs ausgelöst. Die Installation konzentriert sich auf die Macher und Inspirationen des Magazins und enthält die Essenz des verlegerischen Ansatzes von "Fantastic Man". Die Innenseite zeigt 56 Persönlichkeiten, die in bisher erschienenen Ausgaben vorgestellt wurden, wie etwa den Schauspieler Rupert Everett, den Balletttänzer Roberto Bolle oder den Künstler Jeremy Deller. Außerdem sind in einer klassischen Vitrine alle 17 bislang erschienenen Ausgaben ausgestellt.

Erste Ausgabe: 2005; Gründer: Gert Jonkers, Jop van Benekom; Erscheinungsort: Amsterdam, Niederlande und London, UK; Ausgaben bis heute: 17; Erscheinungsweise: halbjährlich; Auflage: 82.000

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"Paper Weight — Stilbildende Magazine von 2000 bis heute", Installationsansicht, Haus der Kunst, 2013, Foto Maximilian Geuter

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