Rupprecht Geiger — Farbe tanken für neue Energie

AUSSTELLUNG 25.01 – 08.05.08

Der Münchner Künstler Rupprecht Geiger (1908-2009) zählt zu den großen Persönlichkeiten der deutschen Nachkriegskunst; viermal nahm er an der documenta in Kassel teil. Charakteristisch für seine Kunst sind einfache geometrische Formen wie Kreis, Quadrat, Rechteck und Oval, sowie leuchtende Farben und intensive Kontraste. Geiger malt abstrakte "Raumbilder", in denen Farbe und Licht von zentraler Bedeutung sind: "Alleiniges Thema meiner Malerei ist die Farbe, sie selbst ist das Motiv." Die Farbe Rot gilt dem Künstler dabei als Inbegriff reinen Lichts, reiner Energie und Lebenskraft. In der Farbauffassung Rupprecht Geigers allerdings ist Rot nicht gleich Rot: Es beginnt bei hellem Gelb und endet bei tiefstem Violett.
Das Haus der Kunst ehrt den Künstler zu seinem 100. Geburtstag mit einer Installation, in der neben zwei großen Farbsegeln die berühmte „Rote Trombe“ zu sehen ist: Ein riesiges, zeltartiges Objekt, in dem der Besucher für ein paar Minuten "Rot tanken" kann.

Installation parallel zur großen Retrospektive Rupprecht Geigers in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus

Rupprecht Geiger, Rote Trombe, 1985, Installationsansicht, Haus der Kunst, 2008 © VG Bild-Kunst, Bonn 2012, Foto Jens Weber
Rupprecht Geiger, Rote Trombe, 1985, Installationsansicht, Haus der Kunst, 2008 © VG Bild-Kunst, Bonn 2012, Foto Jens Weber
Rupprecht Geiger, Rote Trombe, 1985, Installationsansicht, Haus der Kunst, 2008 © VG Bild-Kunst, Bonn 2012, Foto Jens Weber
Rupprecht Geiger, Rote Trombe, 1985, Installationsansicht, Haus der Kunst, 2008 © VG Bild-Kunst, Bonn 2012, Foto Jens Weber
Rupprecht Geiger, Rote Trombe, 1985, Installationsansicht, Haus der Kunst, 2008 © VG Bild-Kunst, Bonn 2012, Foto Jens Weber
Rupprecht Geiger, Rote Trombe, 1985, Installationsansicht, Haus der Kunst, 2008 © VG Bild-Kunst, Bonn 2012, Foto Jens Weber
Rupprecht Geiger, Farbe tanken für neue Energie, Installationsansicht Haus der Kunst, Foto: Jens Weber, München
Rupprecht Geiger, Farbe tanken für neue Energie, Installationsansicht Haus der Kunst, Foto: Jens Weber, München
Rupprecht Geiger, Farbe tanken für neue Energie, Installationsansicht Haus der Kunst, Foto: Jens Weber, München
Rupprecht Geiger, Farbe tanken für neue Energie, Installationsansicht Haus der Kunst, Foto: Jens Weber, München

Stretch your view


Stretch your view

Bildergalerie


AUSSTELLUNG

Allora & Calzadilla

13.06 – 14.09.08

Das in Puerto Rico lebende Künstlerpaar Jennifer Allora und Guillermo Calzadilla arbeitet in den unterschiedlichsten künstlerischen Medien. In der ehemaligen "Ehrenhalle" des Haus der Kunst präsentieren Allora & Calzadilla nun eine Arbeit, die sich mit der Geschichte dieses Raums befasst. MEHR


Publikation

Haegue Yang: Accommodating the Epic Dispersion

09.11.12

Begleitende Publikation zur ersten künstlerischen Auftragsarbeit im Rahmen der Serie "Der Öffentlichkeit — Von den Freunden Haus der Kunst" MEHR


Die Mittelhalle im Haus der Kunst

In der ehemaligen "Ehrenhalle" versammelte sich von 1937 bis 1944 alljährlich die NS-Führungsriege, hier rief Hitler zum "unerbittlichen Säuberungskrieg" gegen die Moderne auf. Nach dem Krieg nutzte man die zentrale Mittelhalle als Ausstellungsfläche und als Experimentierfeld für zeitgenössische Künstler. Seit 2012 bietet sie Raum für die jährlich wechselnde Auftragsarbeit DER ÖFFENTLICHKEIT – VON DEN FREUNDEN HAUS DER KUNST, zu der das Haus der Kunst zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler einlädt. Foto: Installationsansicht der Ausstellung „Geschichten im Konflikt“ MEHR


AUSSTELLUNG

Sammlung Daled

30.04 – 25.07.10

Die Ausstellung "Weniger ist mehr" legt den Schwerpunkt auf die Jahre von 1966 bis 1978 – der produktivsten Phase in der Sammlungstätigkeit von Herman und Nicole Daled – und zeichnet ein lebendiges Bild der progressiven, internationalen Kunstszene dieser Zeit. MEHR


AUSSTELLUNG

Apichatpong Weerasethakul

20.02 – 17.05.09

Die Geschichten des mehrfach ausgezeichneten thailändischen Filmemachers Apichatpong Weerasethakul beruhen auf Mythen und Erinnerungen. Sein Projekt "Primitive" ist ein mehrteiliges Projekt, das von Reinkarnation und Transformation handelt. MEHR


AUSSTELLUNG

Utopia Station

07.10.04 – 16.01.05

"Utopia Station", kuratiert von Molly Nesbit, Hans Ulrich Obrist und Rirkrit Tiravanija, machte in München halt. Über zweihundert Künstler, Architekten, Schriftsteller, Musiker und Performer trugen zur Definition von "Utopia Station" bei – eine raumgreifende Installation in der zentralen Mittelhalle im Haus der Kunst. MEHR


AUSSTELLUNG

Yayoi Kusama

09.02 – 06.05.07

Die Arbeiten der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama sind Besessenheit pur. Ihr Markenzeichen: Netzstrukturen, Kugeln, Spiegel – und vor allem Punkte, die so genannten "Polka Dots", mit denen sie ihre Welt überzieht. MEHR


AUSSTELLUNG

Garin Nugroho

19.09.08 – 11.01.09

Für seinen Film "Opera Jawa" (2006) interpretierte der indonesische Regisseur Garin Nugroho eine Geschichte aus dem indischen Nationalepos "Ramayana" neu. MEHR


Presseecho

Der Öffentlichkeit: SZ-Artikel zur Kunst im öffentlichen Raum

Der Artikel in der Süddeutschen Zeitung "Klipp-Klapp, Ritsch-Ratsch" von Evelyn Vogel beschäftigt sich mit der Diskussion über Kunst im öffentlichen Raum und rückt die Arbeit von Haegue Yang (2012/13) für die Mittelhalle im Haus der Kunst in den Fokus. MEHR


AUSSTELLUNG

Cardiff & Miller — Werke aus der Sammlung Goetz

13.04 – 08.07.12

Die Ausstellung zeigt acht Arbeiten des kanadischen Künstler-Duos Janet Cardiff und George Bures Miller, die durch die Kombination von Bild, Ton und nachgebildeten Räumen möglichst viele Sinne des Betrachters ansprechen, um das Geschehen so real wie möglich erscheinen zu lassen. 2012 nahmen Cardiff/Miller an der dOCUMENTA (13) in Kassel teil. MEHR


AUSSTELLUNG

Emil Schumacher — Retrospektive

08.05 – 12.07.98

Die Bilder Emil Schumachers (1912-1999) gelten als Inbegriff der deutschen Nachkriegskunst. MEHR