Sarah Sze — Point for Point, 2017

Werkserie 2017

Sarah Sze
Point for Point, 2017
Siebdruck, archival inkjet, monoprint
Bildgröße: 43,81 x 38,73 cm
Druckgröße: 57,15 x 44,45 cm
Auflage: 60
Signiert, datiert und nummeriert
2.300 € inkl. MwSt.

Sarah Sze stellt das Statische der Skulptur in Frage. Sie demontiert ihre Autorität, indem sie dynamische Materialkonstellationen schafft, die sich durch Wandel, Transformation und Zerbrechlichkeit auszeichnen. Ihre faszinierenden, raffinierten Arbeiten ziehen den Wert in Zweifel, den die Gesellschaft Materialien beimisst, und die Art und Weise, wie diese dem jeweiligen Ort und der jeweiligen Zeit unseres Aufenthalts Bedeutungen zuschreiben.

Point for Point verbindet verschiedene Methoden, darunter Siebdruck, Archival Inkjet und Monoprint, um Aufbau und Aufgliederung eines zweidimensionalen Bildes zu dokumentieren. Die Menge an digitaler und analoger Information, die täglich über uns hereinbricht, ist das Ausgangsmaterial für die divergenten Bilder, die Sze orchestriert – persönlich, gesucht, gefunden: Ein Aktivitätsstrudel, der sich in der Mitte zusammenballt und nach außen an die Ränder drängt. Ein einziger blauer Farbring von einem Tassenrand ist auf jeden Druck gestempelt – ein physisches Zeichen, das die Künstlerin per Hand gesetzt hat, ein Relikt der Arbeit in Atelier.

Der Titel der Edition Point for Point, stammt aus Jorge Luis Borges’ Von der Strenge der Wissenschaft, das von einer "Karte des Reichs" erzählt, "die genau die Größe des Reiches hatte und sich ihm in jedem Punkte ('point for point') deckte." Die Landkarte in dieser Geschichte wird vernachlässigt und verrottet, sie verschmilzt mit der physischen Landschaft und verwischt damit Realität und Simulation.

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Künstlerische Auftragsarbeit

DER ÖFFENTLICHKEIT: Sarah Sze

15.09.17 – 12.08.18

Für die fünfte Ausgabe der Serie DER ÖFFENTLICHKEIT — VON DEN FREUNDEN HAUS DER KUNST hat die amerikanische Künstlerin Sarah Sze eine ortsspezifische Arbeit für die Mittelhalle im Haus der Kunst konzipiert. MEHR


Edition

Lawrence Weiner, Rows of Cabbage, 2007

Die Edition bildet den Text von Weiners Sprachskulptur an der Fassade des Haus der Kunst vor der Silhouette des Gebäudes als Siebdruck auf Eisen ab. MEHR


Edition

Robin Rhode, Walk Off, 2007

Beim Baseball verlässt das Team unmittelbar nach dem "walk off home run" das Spielfeld. Für Robin Rhode ist der "walk off" das letzte Bild einer Serie oder der letzte Strich einer Zeichnung, die den Ton der gesamten Arbeit angibt. MEHR


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Ellsworth Kelly: "Black Curves", 2011

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Marlene Dumas: Edition "Frau und Hund", 2010

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Thomas Schütte: Edition "Fucking Flowers", 2009

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Georg Baselitz — Willem raucht nicht mehr

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Kendell Geers: Edition "FF.V.II.", 2013

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Gideon Mendel: "A bus stop on the corner of Cavenshish and Rockey Street 1986", 2013

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Mel Bochner: Edition "Blah, Blah, Blah + Background Noise", 2013

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Edition

Anish Kapoor: Svayambh, 2007

Mit der Edition bezieht sich der Künstler auf die für die Ausstellung geschaffenen, gleichnamige Skulptur sowie den damit vebundenen Schaffensprozess. Der Titel "Svayambh", der sich von Sanskrit "Svayambhu(v)" herleitet, bedeutet soviel wie "selbst erzeugt" oder "aus sich selbst geboren". MEHR


Edition

Lorna Simpson: The Read Heads

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Matt Mullican: Edition "Untitled (Chart)", 2011

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Thomas Ruff: Edition "ma.r.s.15", 2011/12

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Luc Tuymans: Edition "Wenn der Frühling kommt", 2007

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