Wilhelm Sasnal Film Screenings

Filmscreening 29.03.12

"For me painting is an introverted activity, which demands my complete attention. When I'm filming, I notice that I am much more open to the world and that I get more back. I need both media." (Wilhelm Sasnal)

Part 1
9 Short Films (1998-2010)
Super 8 und 16 mm, farbig und schwarzweiß, mit Musik unterlegt 
"When I started filming, I only used Super 8. It was a valuable experience. The films had a limited length. That limitation meant that you couldn't waste a moment. You learnt to respect the passage of time." (Wilhelm Sasnal)
Kiss, 4:50 Min., 2003; Touch Me, 2:30 Min., 2002 ; Bonnie & Clyde, 2:55 Min., 2005 ; Warsaw (Warszawa), 3:30 Min., 2005; Brasil (Brazylia), 19:30 Min., 2005; Uszatek, 3:20 Min., 2005; Kodachrome, 3 Min., 2006; Europe (Europa), 2:50 Min., 2007; Kacper, 12 Min., 2010

Part 2
Swiniopas (Swineherd), 2009, 1-Kanal-35 mm-Film (schwarzweiß, Ton), ca. 86 Min. Original mit englischen Untertiteln
Waren bisher Super 8 und 16 mm seine bevorzugten Formate, so ist der Film "Swiniopas (Swineherd)" Sasnals erster Spielfilm in 35 mm; der Titel ist einem Märchen von Hans Christian Andersen entlehnt. 
Angesiedelt im ländlichen Polen der Nachkriegszeit erzählt der Film von einem Schweinehirten, der als Mittelsmann zwischen einer Bauerntochter und ihrer Geliebten aus dem Dorf fungiert. Dabei entwickelt sich eine verführerische und zugleich rätselhafte Dreiecksgeschichte, die durch die Ankunft eines Fremden im Dorf aufgelöst wird. 
Gedreht in Schwarzweiß mit Handkamera und unterlegt mit Musik unterschiedlichster Stile, ergibt sich ein faszinierendes Zusammenspiel von Bild und Ton, das teilweise surrealistische Züge hat und mit verschlüsselter Symbolik und bildhaften Einstellungen spielt, die auch im Filmemacher Sasnal immer wieder den Maler erkennen lassen.

Einführung: Ulrich Wilmes, Hauptkurator Haus der Kunst
Veranstaltung in Kooperation mit dem Filmmuseum München


Wilhelm Sasnal Film Screenings

29.03.12

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