Offenes Seminar: Eine Forschungsreise zu "Frank Bowling: Mappa Mundi"

Freitag, 08.12, 10:15 Uhr

Studenten des Lehrstuhls für Theorie und Geschichte von Architektur, Kunst und Design der Technischen Universität München haben ein Vermittlungsprogramm zu Frank Bowlings Ausstellung im Haus der Kunst entwickelt. Im Fokus stehen Bowlings "Map Paintings" ("Landkartengemälde"), die unter dem Blickwinkel postkolonialer Theorien und Begriffen wie Kartografie und Schönheit betrachtet und diskutiert werden.

Das offene Seminar wird geleitet von Sarah Hegenbart, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Theorie und Geschichte von Architektur, Kunst und Design der Technischen Universität, München, Anna Schneider, Co-Kuratorin der Ausstellung, Haus der Kunst und Sabine Brantl, Kuratorin Archiv und Leitung Bildungsprogramme, Haus der Kunst.

Termine
Freitags, 10:15 – 11:45 Uhr
vom 27.10.17 – 22.12.17 im Haus der Kunst
Frei mit Ausstellungseintritt - Keine Anmeldung erforderlich
vom 12.01.18 – 09.02.18 in der Technischen Universität München (Lektüreseminar)
Frei Anmeldung erbeten unter: sarah.hegenbart@tum.de

Themen
27. Oktober: Einführung in die Ausstellung und in das Frank Bowling Archive
3. November: Eine neue Kartografie der Welt. Dekolonisation und Neo-Kolonialismus
10. November: Form und Prozess. Konstruktionen von Identität
24. November: Figurative Abstraktion. Die "Map Paintings" und der Abstrakte Expressionismus; Epische Form: Landkarten und Historienmalerei.
1. Dezember: Schwarze Schönheit. Biographie, Identität, Erbe.
8. Dezember: Diskurse zu Schönheit. Clement Greenberg und Frank Bowling
22. Dezember: Frank Bowlings Bezüge zur Tradition der englischen Landschaftsmalerei und weitere europäische Vorbilder
12. Januar: Mythische Landschaften und das atlanisch Erhabene.
19. Januar: Black Art und Négritude
26. Januar: Schwarze Haut, weiße Masken und das schwarze Subjekts (Frantz Fanon)
2. Februar: The Black Atlantic and Double (un)Conscious (Paul Gilroy)
9. Februar: Abschlusssitzung 

 

Mazaurnitankfeat, 1979; Devil’s Sole, 1980; Bartica Bressary, 1978-79; Installationsaufnahme: Maximilian Geuter.

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