Oscar Murillo

Edition 2017

 Oscar Murillo

lottery #1 (Name des Käufers)
Einzigartiger Siebdruck mit Ölfarben, Tinte und Mischtechnik auf Zeitungspapier
Bildgröße: 55,0 x 42,0 cm
Größe mit Rahmen: 67,5 x 52,5 cm
Serie von 100 individuellen Werken, nummeriert, signiert

Entstandene Werke:
1-10:     3.205 € inkl. MwSt. gerahmt
11-50:   5.205 € inkl. MwSt. gerahmt
51-100: 8.205 € inkl. MwSt. gerahmt

Die Lotterie – eine Institution die es in der ein oder anderen Form in den meisten Ländern gibt, und welche typischerweise mit der Arbeiterklasse in Verbindung gebracht wird – ist ein wichtiger Bedeutungsträger für Oscar Murillo. Sie vereint viele der Themen, die in seiner Arbeit zu finden sind - unter anderem die Gegensätzlichkeit zwischen Arbeit und Freizeit, und zwischen der Durchführung und dem vollendeten Kunstwerk.

Zu seinem Interesse an der Institution der Lotterie sagt Murillo: "Die Lotterie ist als kulturelles Phänomen sehr populär. Sie überschreitet geographische Grenzen, aber besonders in der Arbeiterklasse sowohl bei Einheimischen als auch bei Zuwanderern ist das Lottospiel in den USA, Europa und Lateinamerika sehr verbreitet. Die Aussicht auf wirtschaftliche Mobilität und gesellschaftlichen Aufstieg im Fall eines äußerst unwahrscheinlichen Lottogewinns zieht Menschen immer wieder in ihren Bann, die unerreichbaren Wünsche und Ambitionen von Arbeiterklasse und Mittelschicht überall auf der Welt werden von dieser Wirtschaft des Zufalls angesprochen. Die Lottoschein-Serie und die daraus resultierende "Gewinnziehung" ist gleichzeitig durchsichtig und undurchsichtig; zwar wird jeder Spieler im Lotterieprozess sichtbar gemacht, aber der große Preis wird erst bei der Ziehung offenbart."

Das Haus der Kunst ist Oscar Murillo für sein Engagement mit dieser Spendenaktion für das Museum sehr dankbar, und unterstützt sein Konzept für den Lotterieprozess. Murillo hat 100 Lotterielose erstellt, von denen jedes ein einzigartiges Kunstwerk mit Siebdruck, Ölfarben, Tinte und Mischtechnik auf Zeitungspapier ist. Jedes einzigartige Werk wird von dem Künstler unterzeichnet und im Ermessen des Künstlers zufällig einem Käufer zugeteilt. Der Käufer wird das gekaufte Werk nicht auswählen können. Der zu zahlende Betrag ist abhängig von dem Zeitpunkt, an dem die Anfrage auf ein Los offiziell per E-Mail bei lottery (at) hausderkunst.de eingeht. Die ersten zehn Käufer zahlen 3.205 €. Käufer 11 bis 50 zahlen 5.205 €. Käufer 51 bis 100 zahlen 8.205 €. Die 100 Lotterielose (oder einzigartige Kunstwerke) werden nach dem Windhundprinzip verkauft. Ein einzelner Käufer kann ein einziges Los mit einer Anfrage von einer einzigartigen E-Mail Adresse erwerben. Mehrere Anfragen auf Lose von demselben Käufer werden, nachdem die erste Anfrage angenommen wurde, nicht mehr berücksichtigt. Der Vor- und Nachname des Käufers werden in Kalligraphie auf ein Papier geschrieben und mit dem Los eingerahmt. Jedes Los hat die Chance auf den Hauptgewinn, welcher an einem späteren Zeitpunkt durch den Künstler bestimmt und zufällig an einen Loskäufer zugeteilt wird.

Die Lotterie startet am Montag, den 25. September 2017 um 16 Uhr (MEZ); vorher eingehende Bestellungen werden nicht berücksichtigt. 

Weitere Informationen zum Erwerb unserer Editionen finden Sie auf unserer Website oder können Sie persönlich erfragen unter +49 89 21127 152. 

Oscar Murillo

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Murillo 

 

Öffentliche Führung / deutsch

→ Donnerstag, 07.12, 20 Uhr


Werkserie


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Thomas Struth

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Sarah Sze — Point for Point, 2017

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Sarah Sze — Point for Point, 2017

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Ausstellungskatalog

Oscar Murillo

Herausgegeben von Anna Schneider, mit Beiträgen von María Belén Sáez de Ibarra, Emma Enderby, Okwui Enwezor, Oscar Murillo und Anna Schneider MEHR


Edition

Anish Kapoor: Svayambh, 2007

Mit der Edition bezieht sich der Künstler auf die für die Ausstellung geschaffenen, gleichnamige Skulptur sowie den damit vebundenen Schaffensprozess. Der Titel "Svayambh", der sich von Sanskrit "Svayambhu(v)" herleitet, bedeutet soviel wie "selbst erzeugt" oder "aus sich selbst geboren". MEHR


Edition

Lorna Simpson: The Read Heads

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Edition

Robin Rhode, Walk Off, 2007

Beim Baseball verlässt das Team unmittelbar nach dem "walk off home run" das Spielfeld. Für Robin Rhode ist der "walk off" das letzte Bild einer Serie oder der letzte Strich einer Zeichnung, die den Ton der gesamten Arbeit angibt. MEHR


Edition

Matt Mullican: Edition "Untitled (Chart)", 2011

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Ellsworth Kelly: "Black Curves", 2011

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Gilbert & George: "Fingers of Fate" / "Hearts of Plane", 2007

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Edition

Georg Baselitz — Willem raucht nicht mehr

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Edition

Thomas Ruff: Edition "ma.r.s.15", 2011/12

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Edition

Mel Bochner: Edition "Blah, Blah, Blah + Background Noise", 2013

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Edition

Lawrence Weiner, Rows of Cabbage, 2007

Die Edition bildet den Text von Weiners Sprachskulptur an der Fassade des Haus der Kunst vor der Silhouette des Gebäudes als Siebdruck auf Eisen ab. MEHR


Edition

James Casebere — Blue House, 2016

James Caseberes farbige Arbeiten der letzten Jahre, zu der auch die eigens für die Ausstellung entstandene Edition "Blue House" gehört, spüren den Wirkungen jüngster gesellschaftlicher Ereignisse in den USA nach. MEHR


Edition

Marlene Dumas: Edition "Frau und Hund", 2010

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Edition

Kendell Geers: Edition "FF.V.II.", 2013

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Edition

Luc Tuymans: Edition "Wenn der Frühling kommt", 2007

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Edition

Thomas Schütte: Edition "Fucking Flowers", 2009

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