James Casebere — Blue House, 2016

Edition 2016

James Caseberes fotografischen Arbeiten liegt eine besondere Produktionsweise zugrunde: Es sind Aufnahmen detaillierter, selbst gefertigter Architekturmodelle, in denen imaginierte, fingierte Szenen arrangiert werden. Auf diese Weise entstehen Bilder, die zwischen dem Flüchtigen und dem Sublimen, zwischen Realismus und Fiktion zu schweben scheinen. Caseberes farbige Arbeiten der letzten Jahre, zu der auch die eigens für die Ausstellung entstandene Edition "Blue House" gehört, spüren den Wirkungen jüngster gesellschaftlich relevanter Ereignisse in den USA nach: der Hypothekenkrise, dem Vormarsch der Gated Communities, dem Klimawandel. Casebere sagt selbst zu den Bildern der Serie, sie "erinnert an den legendären 'Morning in America' der Reagan-Ära in den USA: Ein Morgen, der vom Optimismus eines verzerrten Wachstums, spekulativen Immobilien und aufgeblähten Finanzmärkten geprägt ist. Eine Siedlung auf einem Hügel wartet sehnsüchtig auf den heißen Sommer. Sind Vorstädte, Schlafstädte und Großstädte nicht nur verschiedene Zufluchtsstätten? Noch schläft die Siedlung, aber bald wird sie vom Lärm unzähliger Fahrzeuge aufgeweckt werden. Fleißige kleine Ameisen werden aus jeder Öffnung strömen und ins Nirgendwo davonhasten. Sie sind auf einem Hügel über einer versunkenen Welt gestrandet. Das ist der existenzielle Wendepunkt des Weltbürgers und das kollektive Streben von Identitäten nach einem neuen Unbekannten."

James Casebere
"Blue House", 2016
Archival pigment print
ca. 51 x 61 cm
Rückseitig signiert und nummeriert, gerahmt
Auflagenhöhe: 50 (+15 A.P.)
2.500 € (inkl. MwSt.)

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James Casebere, Blue House, 2016

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