Gilbert & George: "Fingers of Fate" / "Hearts of Plane", 2007

Edition 2007

Auf beiden Motiven porträtiert sich das Künstlerduo Gilbert & George selbst. In "Fingers of Fate" setzen sie ihre Finger wie eine eigenständige abstrakte Zeichensprache ein. Farblich in knalligem Rot und von der ansonsten schwarz-weißen Komposition abgesetzt, scheinen die vermeintlichen Hieroglyphen geheime Codes zu übermitteln. Zugleich kann man die Finger als Dekoration oder auch als Vermummung ihrer Gesichter lesen. Die Edition "Hearts of Plane" dagegen zeigt Gilbert & George mit nackten Oberkörpern, die durch ein Gewirr von dünnen, aus den Körpern herauswachsenden Platanenzweigen verdeckt werden. Das Herz, das im Titel erwähnt wird, sticht in Rot aus den gelb kolorierten Verästelungen hervor. Bei Gilbert sieht es fast aus wie eine Spielkarte, während es bei George an die Kriegsbemalung eines Häuptlings erinnert.
Beide Motive zeigen Gilbert & Georges ausdrucksvolle Auseinandersetzung mit sich selbst und ihrem Körper. Beide sind, wie alle ihre Werke, eine Konfrontation, die in ihrer Intensität faszinieren. Die Edition mit zwei Motiven erschien anlässlich von "Gilbert & George: Die große Ausstellung", die von 11.06.07 bis 09.09.07 im Haus der Kunst zu sehen war und 200 Werke aus vierzig Jahren künstlerischem Schaffen zeigte.

Gilbert & George
"Fingers of Fate" / "Hearts of Plane", 2007
Digitale Fotografie, gerahmt
Auflage je 100 Stück
1.605 € (je Edition, inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten)

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Gilbert & George:
Gilbert & George: "Fingers of Fate", 2007
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Gilbert & George: "Hearts of Plane", 2007

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Bildergalerie


AUSSTELLUNG

Gilbert & George

11.06 – 09.09.07

"Die Große Ausstellung" zeigt etwa 200 Werke des berühmten Künstlerduos aus 40 Jahren und allen künstlerischen Medien, in denen Gilbert & George gearbeitet haben. MEHR


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Thomas Ruff: Edition "ma.r.s.15", 2011/12

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Lorna Simpson: The Read Heads

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Anish Kapoor: Svayambh, 2007

Mit der Edition bezieht sich der Künstler auf die für die Ausstellung geschaffenen, gleichnamige Skulptur sowie den damit vebundenen Schaffensprozess. Der Titel "Svayambh", der sich von Sanskrit "Svayambhu(v)" herleitet, bedeutet soviel wie "selbst erzeugt" oder "aus sich selbst geboren". MEHR


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Sarah Sze — Point for Point, 2017

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Kendell Geers: Edition "FF.V.II.", 2013

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Ellsworth Kelly: "Black Curves", 2011

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Luc Tuymans: Edition "Wenn der Frühling kommt", 2007

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Marlene Dumas: Edition "Frau und Hund", 2010

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Thomas Struth

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Mel Bochner: Edition "Blah, Blah, Blah + Background Noise", 2013

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Sarah Sze — Point for Point, 2017

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Matt Mullican: Edition "Untitled (Chart)", 2011

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Lawrence Weiner, Rows of Cabbage, 2007

Die Edition bildet den Text von Weiners Sprachskulptur an der Fassade des Haus der Kunst vor der Silhouette des Gebäudes als Siebdruck auf Eisen ab. MEHR


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Thomas Schütte: Edition "Fucking Flowers", 2009

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Robin Rhode, Walk Off, 2007

Beim Baseball verlässt das Team unmittelbar nach dem "walk off home run" das Spielfeld. Für Robin Rhode ist der "walk off" das letzte Bild einer Serie oder der letzte Strich einer Zeichnung, die den Ton der gesamten Arbeit angibt. MEHR


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Gideon Mendel: "A bus stop on the corner of Cavenshish and Rockey Street 1986", 2013

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Georg Baselitz — Willem raucht nicht mehr

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